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SPD-Urgestein Erhard Eppler ist tot
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Aktualisiert vor 22 Minuten.

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SPD-Urgestein Erhard Eppler ist tot

NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

40 Jahre für die Gesundheit im Einsatz

02.04.2019

Einswarden Seit nunmehr 40 Jahren ist Helge Michael Bartenschlager für die Gesundheit der Bürger in Einswarden im Einsatz. Denn vor genau 40 Jahren, nämlich im April 1979 kam Helge Michael Bartenschlager nach Nordenham und zog offiziell mit in die Praxis von Dr. Marlene Laturnus in Einswarden ein, mit der er zusammen eine Gemeinschaftspraxis gründete.

An seine Ankunft kann er sich noch genau erinnern, denn als er im Januar seinen Einzug in Nordenham vorbereiten wollte, machte er sich von Gießen aus mit der Bahn auf den Weg nach Nordenham. Dank der Schneekatastrophe 1979 kam der Arzt nur bis zum Bremer Hauptbahnhof, erzählt er heute schmunzelnd. „Es ging nichts mehr nach Nordenham. Man muss ja auch noch in Hude umsteigen. Also hab ich in einem kleinen Bahnwärterhäusschen übernachtet“, erinnert sich der heute 75-Jährige.

Sein Medizinstudium absolvierte Helge Michael Bartenschlager in Gießen, wo er 1968 sein Examen machte. 1973 bis 1975 war der junge Arzt im westafrikanischen Gambia tätig. Dort absolvierte er seinen Ersatzdienst für die Bundeswehr.

Zurück in Deutschland arbeitete er in Krankenhäusern in Wetzlar, Braunfels und Neuwied, bis er 1979 nach Nordenham kam.

Sein persönliches Steckenpferd sei schon immer die Gastroenterologie gewesen, erzählt er. Doch als Allgemeinarzt habe er dafür eine Sondergenehmigung benötigt, die er auch bekam, weil in Nordenham kein entsprechender Facharzt ansässig gewesen sei.

Auch mit 75 habe er weiter Spaß an seinem Beruf und denkt deshalb – entgegen immer wiederkehrender Gerüchte – noch lange nicht ans Aufhören. „So lange meine Gesundheit es zu lässt, werde ich auch weitermachen“, sagt der 75-Jährige überzeugt.

Denn der Arztberuf sei eine Arbeit, mit der er etwas Nützliches und Sinnvolles leisten könne, sagt er selbst. Natürlich habe sich in 40 Jahren im Beruf einiges verändert. Das Gesundheitswesen sei verkompliziert worden und technische Abläufe nehmen inzwischen einen großen Zeitrahmen ein, sagt der Einswarder Arzt. Als Beispiel nennt er die Umstellung auf die neuen elektronischen Gesundheitskarten.

Der Arztberuf werde immer technischer und immer gläserner. „Früher haben wir alles mit der Hand geschrieben, ohne Computer und digitale Technik geht heute nichts mehr“, weiß er. Früher habe der Arzt persönlicher und auf Grund eigener Erfahrungen entscheiden können, heute gebe es für alles Vorschriften, zählt er weiter auf. Diese haben aber natürlich einen sachlichen Hintergrund, ist sich auch der 75-Jährige bewusst. „Wenn ich nicht 200 Knie-OPs im Jahr mache, bin ich natürlich nicht so geübt“, erläutert er den Hintergrund.

Doch es habe natürlich auch positive Veränderungen gegeben. So zum Beispiel die Regelungen zum ärztlichen Notdienst. „Früher hatten wir zwar mittwochs nachmittags frei, aber ab 24 Uhr hatten wir dann wieder Notdienst“, sagt Helge Michael Bartenschlager. Das sei heute besser geregelt. Überhaupt haben sich die Arbeitszeiten verbessert. Als er Anfing, hatten Ärzte auch am Samstag noch eine Sprechstunde.

Auch die Patienten haben sich verändert, hat der Arzt festgestellt. „Die jungen Leute kommen heute mit einer vorher gegoogelten Diagnose“, erzählt er. Das Grundvertrauen, in das, was der Arzt seinem Patienten erzählt, sei gewichen, weil die Patienten ihre Symptome schon im Internet recherchiert haben.

Dennoch gehören zu seinen Patienten noch viele Bürger, die er schon seit seiner Anfangszeit als Arzt betreut. Dieses jahrzehntelange Vertrauen in ihn als Arzt sei ein sehr positives Feedback. Auch seine Mitarbeiter, zum Team gehören drei Arzthelferinnen und eine Reinigungskraft, sind teilweise seit über 20 Jahren bei ihm beschäftigt. Er habe ein tolles Team, das für einander einstehe. Die Stimmung in der Praxis sei immer sehr positiv. Auch das sei ein Grund, warum ihm seine Arbeit so viel Spaß macht.

Merle Ullrich Nordenham / Redaktion Nordenham
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