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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Einswarden behält Marktplatz

24.01.2019

Einswarden Die Pläne für die Errichtung von Wohngebäuden auf dem Einswarder Marktplatz sind vom Tisch – zumindest vorerst. Der Bauausschuss des Stadtrates hat am Mittwochabend einstimmig beschlossen, das Areal zwischen Niedersachsenstraße und Friesenstraße als zentrale Fläche zu erhalten und dort weiterhin Veranstaltungen zu ermöglichen. Die Stadt Nordenham soll sich um Investoren bemühen, die auf einem Teil des Platzes ein Café, einen Bäcker, einen Kiosk oder andere Läden betreiben wollen. Auch die Ansiedlung sozialer Einrichtungen sei denkbar.

In der vergangenen Woche hatte die Verwaltung in einer Bürgerversammlung und in einer Bauausschusssitzung noch ein Konzept vorgestellt, das eine Bebauung des 7500 Quadratmeter großen Platzes mit vier Mehrfamilienhäusern vorsah. Diese Idee stieß auf wenig Begeisterung, weil viele Einswarder ihren Marktplatz als Treffpunkt in der Ortsmitte nicht missen möchten.

„Wir sind ja lernfähig und offen für Anregungen“, sagte Baudezernentin Ellen Köncke, als sie am Mittwochabend die neuen Skizzen präsentierte. Als dritte Variante neben der großen Lösung mit vier Wohngebäuden und dem letztlich vom Bauausschuss beschlossenen Kompromiss hatte die Verwaltung einen Entwurf vorgelegt, nach dem der Marktplatz nahezu unverändert bleiben und nur mit einem mobilen Café bestückt werden sollte.

Die Sprecher aller Fraktionen waren sich einig, dass die verabschiedete Kompromissvariante die beste sei, zumal sie auch viele Entwicklungsmöglichkeiten für die Zukunft biete. „Damit verbauen wir uns nichts“, sagte SPD-Vormann Wilfried Fugel. Falls sich später ein Investor mit konkreten Wünschen melden sollte, könnten immer noch Änderungen vorgenommen werden.

Wilfried Fugels Feststellung, dass „nichts in Stein gemeißelt ist“, gilt auch für die Umgestaltung der südlichen Niedersachsenstraße. Für diesen Bereich hat der Bauausschuss beschlossen, dass dort mit öffentlichen Geldern vier Schrottimmobilien der Firma Nordwohnen abgerissen werden. Auf dem freigeräumten Gelände soll eine für die Bürger zugängliche Grünanlage entstehen. Den Gedanken, auf diesem Areal eine „urbane Fläche“ mit Läden und Dienstleiern zu schaffen, hat der Bauausschuss – ebenfalls einstimmig – verworfen.

Einigkeit herrschte auch bei der Entscheidung, das verfallene Privathaus an der Ecke Niedersachsenstraße/Heiligenwiehmstraße zu kaufen und zu entfernen, um dort einen öffentlichen Platz zu errichten.

Das von dem Ratsgremium verabschiedete Konzept bildet die Grundlage für den Förderantrag auf Zuschüsse aus dem Sanierungsprogramm Stadtumbau West. Die für Einswarden vorgesehenen Maßnahmen summieren sich auf 1,2 Millionen Euro. Davon muss die Stadt 400.000 Euro selbst aufbringen. Den Rest steuern Bund und Land bei. Bis Ende Januar muss das städtebauliche Konzept der Förderstelle vorgelegt werden.

Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
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