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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Große Fortschritte in Einswarden

08.02.2018

Einswarden Wohnungsleerstand in Einswarden soll möglichst bald der Vergangenheit angehören. Die Stadt strebt an, dass der Stadtteil in das Städtebauförderungsprogramm Stadtumbau West aufgenommen wird. Zudem führt die Verwaltung Gespräche mit der Immobiliengesellschaft Nordwohnen über eine eventuelle finanzielle Förderung des geplanten Abrisses von sogenannten Schrottimmobilien. Unterdessen hat Nordwohnen bereits erste beachtliche Fakten geschaffen. Nach Angaben des Sprechers der Eigentümer der Immobiliengesellschaft, Manuel Trinkgeld, hat Nordenwohnen im vergangenen Jahr mehr als drei Millionen Euro in Einswarden investiert.

 Ein Drittel saniert

Zahlreiche Fassaden sind saniert worden. Weitere sollen in diesem Jahr folgen. Zudem sind etwa 150 der insgesamt 450 Wohnungen in Einswarden, die Nordwohnen im Sommer 2016 vom Konzern Vonovia erworben hat, im vergangenen Jahr energetisch saniert worden.

Dach und Fassade der Gebäude sind mit Wärmedämmung ausgestattet und Fenster erneuert worden. Das zweischalige Mauerwerk hat eine Kerndämmung mit EPSGranulat bekommen.

Insgesamt 516 Wohnungen in Nordenham

Die Immobiliengesellschaft Nordwohnen ist ein Tochterunternehmen der Eckpfeiler Immobilien Gruppe (Pullach bei München). Sie hat im Sommer 2016 vom Konzern Vonovia (Bochum) 450 Wohnungen in Einswarden sowie weitere 66 Wohnungen im Stadtgebiet erworben. Wohnungsgröße: zwischen 45 und 120 Quadratmeter.

Verwaltet und Vermietet werden die Wohnungen von dem Unternehmen Turm Immobilien, das in Langen bei Frankfurt ansässig ist und in Einswarden ein Vermietungsbüro hat (Am Salzendeich 35).

Ein weiteres Drittel des Gesamtbestandes von 450 Wohnungen soll in diesem Jahr energetisch saniert werden.

 Leerstand erneuert

Darüber hinaus hat Nordwohnen im vergangenen Jahr bei mehr als 60 von insgesamt 170 leerstehenden Wohnungen in Einswarden eine komplette Innensanierung vorgenommen. Die Aufträge zur Innensanierung für 40 weitere leerstehende Wohnungen in diesem Jahr sind bereits vergeben.

 Familien Interessiert

Diese Anstrengungen zur nachhaltigen Aufwertung des Wohnungsbestandes in Einswarden zeigen Wirkung. Die Nachfrage zieht stark an. „Seit zwei Wochen haben wir bis zu zehn Wohnungsbesichtigungen pro Tag“, so Manuel Trinkgeld am Mittwoch auf Nachfrage der NWZ.

Auch viele Familien interessierten sich jetzt für eine Wohnung in Einswarden. Große Wohnungen seien sehr gefragt. Auch für junge Mitarbeiter des Einswarder Werkes von Premium Aerotec seien die sanierten Wohnungen attraktiv.

 Kein Luxus

„Wir machen keine Luxussanierungen, aber der Wohnraum liegt schon ein bisschen über dem durchschnittlichen Standard“, sagt Manuel Trinkgeld. „Hier ist für vernünftiges Geld eine gute Wohnung zu bekommen.“ Eine komplett sanierte Drei-Zimmer-Wohnung koste zum Beispiel 282 Euro Kaltmiete.

Beliebt sei auch, in einer Mietwohnung mit Garten zu wohnen. Daher seien auf Wunsch von Mietern bei der Sanierung häufig Terrassentüren mit Treppen zum Garten eingebaut worden.

Der Stadtteil Einswarden zeichne sich durch viel Grün aus. Manuel Trinkgeld: „Wir sagen deshalb: Herzlich willkommen im Nordenhamer Grünviertel.“

 Abriss im Visier

Nordwohnen will laut Manuel Trinkgeld „den Schwung, den wir haben, mitnehmen, um noch in diesem Jahr das Abrissthema zu klären.“ Gemeint ist der Abriss sogenannter Schrottimmobilien an der Niedersachsenstraße. Nach dem Abriss in diesem Jahr will Nordwohnen 2019 – sofern der Stadt eine Aufnahme in das Städtebauförderungsprogramm gelingt – auch in umliegende Bereiche der Schrottimmobilien investieren.

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Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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