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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Wertabschöpfung ist kein Thema

13.06.2019

Einswarden Die Grenzen sind gezogen: Mit einer roten Linie hat die Stadtverwaltung auf einer Karte das neue Sanierungsgebiet in Einswarden eingekreist. Diese Übersicht zeigt genau auf, welche Straßenzüge und Grundstücke dazu gehören. Die Karte ist Bestandteil einer Sanierungssatzung, die der Stadtrat am 27. Juni beschließen und damit rechtskräftig machen will. Was dieser Beschluss, der nur noch als Formsache gilt, für die betroffenen Eigentümer bedeutet, war Thema bei einer gut besuchten Bürgerversammlung am Dienstagabend im Mehrzweckhaus.

Sprechstunden

für Bürger, die Fragen und Anregungen zu den Sanierungsmaßnahmen in Einswarden haben, bietet die Stadt Nordenham dienstags von 17 bis 19 Uhr im Mehrzweckhaus an der Niedersachsenstraße 19 an. Ansprechpartner ist Gerhard Kohle, der das Projekt als Berater begleitet. Auch zu Fördermöglichkeiten und steuerlichen Vergünstigungen für private Vorhaben gibt er Auskunft. Zusätzlich lässt die Stadt Nordenham im Mehrzweckhaus einen Briefkasten für schriftliche Anfragen und Vorschläge aufhängen.

Baudezernentin Elle Köncke hob hervor, dass im Gegensatz zu anderen Sanierungsprojekten bei diesem Vorhaben keine Ausgleichsbeträge erhoben werden. Die zu erwartenden Wertsteigerungen seien zu gering, um die Bürger dafür zur Kasse zu bitten.

Allerdings ist es nach Angaben der Dezernentin erforderlich, die zu dem festgelegten Gebiet „Einswarden Zentrum“ zählenden Grundstücke mit einem Sanierungsvermerk im Grundbuch zu belegen. Dieses Prozedere soll verhindern, dass es zu Spekulationsgeschäften und Immobilienverkäufen zu überzogenen Preisen kommt. Bei allen Verkäufen hat die Stadt ein Vetorecht und kann die Genehmigung verweigern, sobald unangemessen hohe Summen im Spiel sind.

Ellen Köncke betonte, dass die Stadt Nordenham großes Interesse daran hat, die Bürger an der weiteren Ausgestaltung des Sanierungsprogramms zu beteiligen. Sie rief die Einswarder dazu auf, sich mit Ideen und Wünschen einzubringen. Für kleinere, noch nicht geplante Maßnahmen stehe ein Verfügungsfonds bereit.

Das neue Städtebauförderungsprogramm für das Einswarder Kerngebiet hat ein Volumen von 1,2 Millionen Euro. Zwei Drittel der Kosten tragen Bund und Land. Die restliche Summe – 400 000 Euro – muss die Stadt Nordenham aufbringen. Für dieses Jahr sind bereits 400 000 Euro an Landes- und Bundesmitteln bewilligt; nur der offizielle Förderbescheid steht noch aus. Einschließlich des Eigenanteils der Stadt stehen somit 600 000 Euro in 2019 zur Verfügung.

Die mit öffentlichen Geldern finanzierten Vorhaben sollen innerhalb von drei Jahren umgesetzt werden. Dass die Sanierungssatzung trotzdem fünf Jahre gilt, hängt damit zusammen, dass die Stadt Nordenham den zeitlichen Spielraum für private Maßnahmen erweitern möchte. Grundeigentümer, die in dem Sanierungsgebiet eine Immobilie modernisieren, können dafür steuerliche Vergünstigungen in Anspruch nehmen.

Ein Schwerpunkt der öffentlichen Maßnahmen ist der Abriss der verkommenen Wohnblöcke im Bereich Niedersachsenstraße 52 bis 62. Dabei arbeitet die Stadt mit der Immobiliengesellschaft Nordwohnen zusammen, die sich an den Kosten beteiligen will.

Darüber hinaus sind eine Neugestaltung des Marktplatzes und die Beseitigung des einsturzgefährdeten Gebäudes an der Ecke Niedersachsenstraße/Heiligenwiehmstraße geplant. Dort soll laut Baudezernentin Ellen Köncke ein neues „Eingangstor für Einswarden“ entstehen.

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Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
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