• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Einswarder Sanierungen auf Erfolgskurs

28.03.2019

Einswarden Die vor zweieinhalb Jahren von der Immobiliengesellschaft Nordwohnen eingeleitete Wende im Stadtteil Einswarden nach zahlreichen Jahren des Abwärtstrends der Wohnnutzung hat Erfolge gebracht. Darauf soll in diesem und im nächsten Jahr mit weiteren Wohnungssanierungen sowie mit dem Abriss von Schrottimmobilien aufgebaut werden. Nordwohnen-Sprecher Manuel Trinkgeld hat Dienstagabend bei einer Versammlung der Initiative Ortsgemeinschaft Einswarden (IOE) im Mehrzweckhaus Investitionen von insgesamt fünf Millionen Euro in diesem und im nächsten Jahr angekündigt.

Auch in Friesenstraße

Ist was dran an Gerüchten, wonach Nordwohnen jetzt einige Wohnungen in Einswarden verkauft hat? Diese Frage warf Versammlungsleiter Dieter Geraedts auf. Manuel Trinkgeld bestätigte: Von den knapp 500 Wohnungen, die Nordwohnen im Sommer 2016 vom Konzern Vonovia erworben hat, sind 136 inzwischen komplett sanierte Einheiten von Nordwohnen verkauft worden: an Union Investment. Auf Nachfrage der NWZ teilte Trinkgeld mit, dass das Eigentum am 1. April übertragen wird. Es handelt sich um Wohnungen in der Friesenstraße, in einem Teil der Borkumstraße und der Wangeroogestraße sowie um zwei Häuser am Marktplatz.

Die Union Investment mit Hauptsitz in Frankfurt am Main ist die Investmentgesellschaft der DZ Bank (Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank) und Teil der genossenschaftlichen Finanzgruppe.

Laut Manuel Trinkgeld hat Union Investment ein langfristiges Interesse an den erworbenen Wohnungen in Einswarden und will auch die Verwaltung übernehmen.

Durch diesen Verkauf hat Nordwohnen neue Finanzmittel gewonnen, um in diesem und im nächsten Jahr noch nicht sanierte Einheiten aus dem Bestand zu erneuern. Zudem hat Nordwohnen 41 sanierungsbedürftige Wohnungen hinzu gekauft.

Voll möbliert

Zu den Vorhaben zählt ein Appartementhaus an der Werftstraße – durch Umbau eines der sogenannten Engländer-Häuser. Hier sollen für eine Mietzeit von mehr als einem Jahr voll möblierte Einheiten angeboten werden. Der Auftrag für die Umbauarbeiten ist bereits vergeben. Mitte des Jahres soll das Appartementhaus fertig sein.

Wie die NWZ berichtete, hat Nordwohnen 2017 und 2018 bereits insgesamt 7,5 Millionen Euro in die Sanierung (auch energetisch) von Fassaden, Gebäuden und Wohnungen investiert. Die Nachfrage nach Wohnraum hat daraufhin angezogen.

Gegenüber der NWZ sagte Manuel Trinkgeld jetzt, die Nachfrage verlaufe in Wellen. Über Weihnachten und im Hochsommer lasse sie nach. Konstant seien aber pro Monat durchschnittlich vier bis fünf Neuvermietungen mehr als Auszüge zu verzeichnen.

Nordwohnen will sich mit eigenen Geldern an dem Vorhaben der Stadt beteiligen, das Areal südlich der Niedersachsenstraße nach dem Abriss sogenannter Schrottimmobilien zu einer Grünanlage zu gestalten. Die leer stehenden Schrottimmobilien – Wohnblöcke Niedersachsenstraße 52 bis 56 – befinden sich im Eigentum von Nordwohnen. Die Stadt möchte Abriss und Umgestaltung mit Zuschüssen aus dem Sanierungsprogramm Stadtumbau West finanzieren. Nordwohnen möchte die umliegenden Häuser sanieren. Zudem hat Nordwohnen jetzt einen Teil der Wohnblöcke auf der anderen Straßenseite erworben, um sie ebenfalls zu sanieren.

Bürgermeister Carsten Seyfarth sagte Dienstagabend, er erwarte bis Ende April die Entscheidung des Landes, ob Einswarden in das Stadtumbau-Programm aufgenommen wird. Er sei sehr optimistisch. Nordwohnen und Stadt führen laut Bürgermeister und Manuel Trinkgeld sehr gute Gespräche über das Vorhaben. Manuel Trinkgeld: „Wir wollen möglichst viel in diesem Jahr 2019 schaffen.“

Fördergelder

Falls Einswarden in das Programm aufgenommen wird, könnten Fördergelder für Projekte in Höhe von insgesamt 1,2 Millionen Euro fließen. Davon 400 000 Euro müsste die Stadt aufbringen.

Der Bürgermeister teilte mit, dass sich die Stadt in guten Verhandlungen mit dem Erben des verfallenen Privathauses an der Ecke Niedersachsenstraße/Heiligenwiehmstraße befindet, um diese Immobilie zu kaufen, abzureißen und dort einen öffentlichen Platz zu schaffen. Einen verbindlichen Zeitplan könne er aber noch nicht nennen, so der Bürgermeister.

Mieten oder kaufen, Wohnung oder Haus, Gewerbe oder Grundstück?

NWZ-Immo.de
Mieten oder kaufen, Wohnung oder Haus, Gewerbe oder Grundstück?

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
Rufen Sie mich an:
04731 9988 2206
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.