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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Wetter: Elektro-Sohlen statt Zeitungspapier

02.02.2012

BRAKE Die Wesermarsch bibbert und friert. Denn das sibirische Hoch „Cooper“ beschert den Menschen vor Ort Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt sowie schneidenden Ostwind. Doch während viele Braker einfach die Heizung in ihrem Büro hochdrehen können, muss so mancher dennoch aus beruflichen Gründen raus in die Kälte. Eine von ihnen ist Briefträgerin Bianca Czeranowicz. Vier bis fünf Stunden ist sie jeden Tag mit dem Fahrrad unterwegs, um Briefe und Pakete zuzustellen. Dennoch lautet ihr Urteil: „Die Kälte ist angenehmer als beispielsweise Regen oder Schnee.“ Eingepackt in zwei Pullis, zwei Jacken, lange Unterwäsche und Skistrümpfe sei die klirrende Kälte höchstens an den Fingerspitzen zu spüren.

Auf winterfeste Kleidung setzt auch Marktverkäuferin Sabine Förster. Seit sieben Uhr morgens steht sie mit ihrem Stand für Tiernahrung auf dem Braker Markt. „Ich habe eine Thermohose, Wollsocken sowie mehrere Daunenjacken.“ Zudem, wenn die Kälte gegen Ende der Woche noch einmal zulegt, noch ein besonderes Hilfsmittel. „Früher gab es Zeitungspapier in die Schuhe. Heute habe ich elektrische Einlegesohlen“, erklärt Sabine Förster, während sie über den Markt spaziert. Denn auch Bewegung sei wichtig, um den Kreislauf in Schwung zu halten.

Am Nachbarstand bietet Jürgen Höhn ein anderes, schmackhaftes Rezept gegen die Kälte an: warme Suppe. „Suppenwetter“, sei das momentan, sagt Höhn. Neben dem dampfenden Wärmespender in den Geschmacksrichtungen Erbse und Wirsing schwört Jürgen Höhn auf seine Kleidung. „Man muss halt etwas Geld in die Hand nehmen und sich gute Winterkleidung kaufen, dann ist das Wetter kein Problem“, ist er überzeugt.

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Warme Wollunterwäsche gibt es gleich gegenüber bei Bernhard Carstens. Auch wenn an diesem Morgen seine Waren großen Absatz finden, kann er keinen Absatzsprung aufgrund der jetzigen Minustemperaturen feststellen. „Die Leute decken sich schon frühzeitig mit langer Unterwäsche ein“, weiß Carstens.

Auch bei der Braker Straßenmeisterei herrscht trotz eisiger Temperaturen normale Betriebsamkeit. „Unsere Mitarbeiter kriegen wintertaugliche Dienstkleidung gestellt, die absolut ausreichend ist“, erklärte ein Mitarbeiter auf Anfrage der NWZ .

In Brake scheint man also – auf vielfältige Weise – gewappnet für den späten Wintereinbruch.

Martin Thaler Volontär / NWZ-Redaktion
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