• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Ausschuss: Blühende Wiese am Cap Hoorn

28.04.2018

Elsfleth Vor Jahrzehnten blühten vielerorts an den Feld- und Straßenrändern auch Korn- und Mohnblumen. Selbst Obstbäume gediehen dort auf solchen Grünstreifen. Diese Streuobstwiesen fanden sich bis vor wenigen Jahrzehnten noch an fast allen Dorfrändern. Sie sind ein altes Kulturgut.

Die Elsflether Ortsgruppe des Naturschutzbundes (Nabu) möchte nun eine brach liegende Fläche nördlich der Magellanstraße/Ecke Cap-Hoorn-Straße neben dem Kinderspielplatz zu einer blühenden Landschaft werden lassen. Das sagte jetzt der Sprecher der Nabu-Ortsgruppe Elsfleth, Hans-Jürgen Junge, in der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Stadtentwicklung, Landschaftsschutz sowie Bau und Straßen am Donnerstagabend im Heye-Saal. Man sei dabei, dieses Projekt in den kommenden zwei Jahren voran zu bringen, merkte er an. Die Fördertöpfe für ein solches Vorhaben seien gefüllt. 20 Jahre lang müsste diese Streuobstwiese dann gepflegt werden, das aber würde der Naturschutzbund übernehmen.

Der Nabu Elsfleth mit seinen aktuell 176 Mitgliedern braucht Unterstützung für das Projekt Streuobstwiese, in das Schulen mit einbezogen werden könnten. Wie Hans-Jürgen Junge schilderte, ist die Fläche vernässt und größtenteils mit Reit bewachsen. „Unserer Meinung ist das aber der ideale Standort für eine Streuobstwiese“, so Hans-Jürgen Junge. Die vorhandenen Gräben sollten aufgereinigt werden, um das Gelände zu entwässern.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Eigentümer der 1,6 Hektar großen Fläche ist die Stadt Elsfleth. Und Bürgermeisterin Brigitte Fuchs sagte auch Hilfe zu, betonte dabei allerdings, dass die Fläche zunächst geprüft werden müsste. Reit habe auch einen Schutzanspruch und ließe sich nicht so einfach platt machen, merkte Ratsfrau Cordula Rebehn (UWE) dazu an. Die Stadtverwaltung ist nun am Zug. Die rechtliche Seite soll geprüft werden.

Ein weiteres Thema im Ausschuss war die geplante Photovoltaikanlage auf der ehemaligen Militärbasis in Burwinkel. Ein Zielabweichungsverfahren sei vorgenommen worden, um die Fläche für Photovoltaik ausweisen und nutzen zu können, merkte Martin Kopka von der Stadtverwaltung an. Einstimmig wurde die Beschlussempfehlung getroffen, den Vorentwurf auszulegen. Die Nachfrage von Günther Vögel (CDU), ob dadurch der Schießbetrieb auf der Anlage beeinträchtigt würde, ob es künftig Konfliktpotenzial gebe, wurde verneint. „Es dürfte keine Einschränkungen geben“, hieß es.

Die Ausschussmitglieder haben unter Leitung von Wolfgang Nieß (SPD) bei zwei Gegenstimmen (UWE und FDP) auch die weiteren Verfahrensschritte bezüglich der 8. Änderung des Flächennutzungsplanes für das Sondergebiet Windpark Bardenfleth empfohlen. Die Fläche könne durch einen 60 Meter breiten Streifen (die NWZ berichtete) optimiert werden, wurde festgestellt.

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
Rufen Sie mich an:
04401 9988 2320
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.