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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Blutspende In Elsfleth: Mit Leib und Seele für das Gute

25.10.2019

Elsfleth „Haut da ordentlich etwas drauf“, sagt Erika Pichler, „wir haben genug davon.“ Marianne Bierbaum und Ingrid Ebeling schmunzeln, nehmen das nächste Brötchen in die Hand, stecken das Messer tief in den Mettigel und streichen eine schöne Schicht Hackepeter auf das Brötchen. Es ist mal wieder Blutspendetag in Elsfleth. Und für das Team um Erika Pichler, Leiterin der Bereitschaft des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Elsfleth, ist es Ehrensache, dass die Spender gut versorgt werden. „Ich mag es auch gerne, wenn das Brötchen gut belegt ist“, lacht die 78-Jährige.

Vorbereitungen laufen

Seit fast 58 Jahren steht Erika Pichler in Diensten des DRK. Schon Anfang der 60er-Jahre hat sie das Feuer für die gute Sache gepackt. „Wir sind mit Leib und Seele dabei. Ich freue mich sehr darüber, ein starkes Team an meiner Seite zu haben“, sagt Erika Pichler. 17 Frauen bilden den Frauen-Arbeitskreis des DRK, der sich auch an diesem Nachmittag wieder um das Wohlbefinden der Spender kümmert.

Gut eine Stunde vor Spendenbeginn ist schon die Hälfte der Mitglieder im Gemeindehaus und trifft die Vorbereitungen. „Wir teilen den Dienst in zwei Schichten auf“, erklärt Erika Pichler. Die Blutspende selbst dauert vier Stunden. Es werden Brötchen geschmiert, Salate aufgedeckt, Kaffee und Tee gekocht und kalte Getränke bereitgestellt – das Büfett lässt keine Wünsche offen.

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Für den Einkauf zeichnen in der Regel Regina Lohmann und Hannelore Lüschen verantwortlich. Bei 100 anvisierten Spendern stehen heute unter anderem 100 Brötchen, 45 Scheiben Wurst, 80 Scheiben Käse und vier Kilogramm Mett auf der Einkaufsliste. Zusätzlich werden Eier, Joghurt und Salatzutaten eingekauft.

Die Stimmung in der Runde ist prima. Neben der Arbeit werden Elsflether Neuigkeiten in einem Klönschnack ausgetauscht. Dabei sorgt so manche Geschichte für Heiterkeit. Auf die Frage, wer die Jüngste im Team sei, richten sich alle Blicke auf das „Küken“: Marianne Bierbaum blickt immerhin auch schon auf 60 Lebensjahre zurück. „Du schiebst ab sofort Doppelschichten“, ordnet Leiterin Erika Pichler mit einem Augenzwinkern an.

Nachwuchs-Probleme

Dass das Elsflether Team des DRK – und das Ehrenamt auch im Allgemeinen – ein Nachwuchsproblem hat, steht außer Frage. „Es ist schwierig, junge Menschen für die Sache zu begeistern“, erklärt Pichler. „Das ist ja alles ehrenamtlich. Und die jungen Leute müssen auch ihrer Arbeit nachgehen“, stimmt Maria Schulz aus dem Arbeitskreis zu. Wer sich allerdings angesprochen fühle, sei herzlich willkommen, die Türen würden immer offen stehen, sagt Maria Schulz.

Blutspendedienst vor Ort

Mittlerweile sind auch die Vorbereitungen des Blutspendedienstes des DRK aus Rastede in vollem Gange. Unter der Leitung von Andrea Binnewies ist das „Team 44“ Tag für Tag in der Region unterwegs, um die lokalen Gruppen zu unterstützen. „Die Ortsvereine brechen uns immer mehr weg“, trauert sie besseren Zeiten hinterher, „umso schöner ist es, wenn man sich auf seine treuen Helfer so verlassen kann“. Die Anzahl der Helfer aus Rastede richte sich nach der Meldezahl. In Elsfleth seien 100 Spender erwartet worden. Anne Binnewies wird von Carmen Elders, Anke Bothe sowie Ingo Brouwer unterstützt. Dr. Alexander Albig steht „Team 44“ als praktizierender Arzt zur Seite.

Am Ende des Tages hat Erika Pichler 99 Spender gezählt. „Alles hat gut funktioniert. Ich hätte natürlich gern 100 Spender voll bekommen“, sagt sie. Am Arbeitskreis hat es jedenfalls nicht gelegen, denn Mettbrötchen und Co. fanden reißenden Absatz.

NWZonline.de/gesundheit
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Tobias Göttler Volontär, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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