• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Bürgerverein Sandfeld: Sorgen um Grundbruch bei Deponie in Käseburg

22.05.2019

Elsfleth Der Sandfelder Bürgerverein hat nach den Worten von Heiko Wöhler erneut Widerspruch gegen den Entwurf des Regionalen Raumordnungsprogramms (RROP) eingelegt. Vom Bürgerverein Rund um Sandfeld sei er beauftragt, dem RROP 2019 des Landkreises Wesermarsch in seiner jetzigen Fassung zu widersprechen.

Wie Heiko Wöhler in seiner Stellungnahme an den Landkreis Wesermarsch ausführt, nehme der Verein Bezug auf den Abschnitt „Wassermanagement und Wasserversorgung, Vorzugsvariante: Aktuelles Zu- und Entwässerungskonzept (2017)“. „Die Maßnahme als Küstenschutz für die Stadtentwässerung Brake und Braker Sieltief unterstützen wir vollumfänglich“, so Heiko Wöhler. Speziell im Fokus steht unter neun aufgelisteten Punkten der Ausbau der Rönnel im Bereich Käseburg entlang der Deponie: „In unseren Augen stellt der Ausbau eine Gefahr für die Umwelt und auch für die Menschen dar.“ Der Bürgerverein Sandfeld sieht nach Heiko Wöhlers Worten „die Schutzgüter Mensch, menschliche Gesundheit, Nutztiere, wildlebende Tiere, Boden und Fläche als gefährdet“. Weil auf die erste Stellungnahme im vergangenen Jahr keine Reaktion erfolgte und auf Fragen noch keine Antworten gegeben wurden, werde der Einspruch nun wiederholt.

„Wir weisen auch noch einmal auf den Zusammenhang zwischen dem Ausbau der Rönnel und der Einlagerung von freigemessenem Bauschutt mit einer zusätzlichen Belastung von 7000 Tonnen auf der Deponie hin“, so Heiko Wöhler. Das Umfeld einer Deponie sei dem Druck des Deponiekörpers ausgesetzt und dürfe in seiner Stabilität nicht beeinträchtigt werden. „Wenn hier ein Kanal gebaut wird, ist die Bodenstabilität unterbrochen und der Druck geht auf die Böschung des Kanals.“ Die Gefahr des Grundbruchs sei gegeben. Die Schütthöhe und damit die zulässige Baugrundbelastung sei schon überschritten. Auch habe die erste Deponie keine Basisabdichtung, bei der zweiten bestehe die Sorge, dass die Folie bedingt durch Setzungen gerissen und undicht geworden sei. Bei hohen Grundwasserständen könnte sich das Deponieabwasser mit dem Grundwasser vermischen, führt er weiter aus.  Unterdessen weist der Sprecher der Bürgerinitiative AtommülldepoNIE, Harry Grotheer, darauf hin, dass Fragen der BI durch den Landkreis Wesermarsch, auch in seiner Eigenschaft als 51-prozentiger Eigentümer des Entsorgungsbetriebes GIB, seiner Meinung nach ausweichend oder gar nicht beantwortet wurden. „Steht die Ablagerung radioaktiver Abfälle nicht im Widerspruch zum Landes- und Regionalraumordnungsprogramm?“, hatte die BI beispielsweise gefragt. Und weiter: „Wieso wird ein Parteiengutachten der Preußen Elektra geprüft, ohne dass deren Grundlagen auf Richtigkeit überprüft werden? Wo genau liegen die vor 1998 entsorgten 286 Tonnen radioaktiven Materials und wie hoch waren diese bestrahlt? Gibt es Untersuchungen über die Häufigkeit strahlungstypischer Krankheiten (Leukämie etwa) im hiesigen Bereich?“

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Mit Schreiben vom 5. Fe-bruar 2019 habe Landrat Brückmann sich bereiterklärt, die offenen Fragen zu beantworten und einen Vertreter des niedersächsischen Umweltministeriums beizuladen. „Hier blieb es bislang bei der Ankündigung“, so Harry Grotheer. Auf einen Antrag auf Einsichtnahme/Auskunft aus dem Kompensations- und Altlastenregisters vom 1. Mai warte die BI bis jetzt auf die Eingangsbestätigung.

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
Rufen Sie mich an:
04401 9988 2320
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.