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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Diskussion Um Elsflether Sand: „Nicht der Naturschutz frisst die Fläche“

25.01.2019

Elsfleth Der grüne Landtagsabgeordnete Dragos Pancescu aus der Wesermarsch weist Kritik des CDU-Abgeordneten Björn Thümler an den Plänen für ein Vogelschutzgebiet auf dem Elsflether Sand zurück.

„Es ist nicht der Naturschutz, der landwirtschaftliche Flächen frisst“, so Pancescu. „Es ist die Erweiterung des Jade-Weser-Ports, für die ein Vogelschutzgebiet planiert wird. Zugunsten der Hafenerweiterung wurde ein Kompromiss zwischen Wirtschaft und Naturschutz gefunden.“ Das Vogelschutzgebiet „Voslapper Groden Süd“ müsse der Hafenentwicklung weichen und werde an den Elsflether Sand verlegt. Dabei berge eine solches Vorgehen auch ein ökologisches Risiko, meint Pancescu. „Es gibt keine Garantie, dass Rohrdommel, Tüpfelsumpfhuhn und Schilfrohrsänger die neuen Flächen annehmen.“

Die Jade-Weser-Port-Marketing GmbH & Co. KG ist mit Wirkung vom 1. Januar Besitzerin der rund 170 Hektar großen Halbinsel zwischen Weser und Hunte. Rund 115 Hektar bisher landwirtschaftlich genutzte Fläche soll so umgestaltet werden, dass die geschützten Vogelarten hier einen ähnlichen Lebensraum finden, wie es derzeit das Vogelschutzgebiet „Voslapper Groden“ ist.

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Thümler hatte unter Verweis auf zahlreiche Bodenbrüter eine solche Umgestaltung in Frage gestellt. Er hatte sich gegen einen weiteren Flächenentzug zu Lasten der Landwirtschaft ausgesprochen.

Der Grünen-Landtagsabgeordnete verweist darauf, dass der Flächenverbrauch weiter viel zu hoch ist: „Landwirtschaft und Naturschutz verlieren beide, wenn der Flächenfraß nicht gebremst wird. Täglich werden in Niedersachsen 9,5 Hektar pro Tag für Siedlungen und Verkehr bebaut, das sind mehr als 13 Fußballfelder täglich. Bis 2030 soll der Flächenverbrauch halbiert werden. Um zu einem intelligenten Flächenmanagement zu kommen, bleibt hier noch viel zu tun für die Landesregierung.“

Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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