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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Neuer Vorstand macht den Mitarbeitern Mut

08.02.2019

Elsfleth Die Elsflether Werft hängt am Tropf der Bundeswehr. Nur etwa 20 Prozent der Aufträge kommen aus dem zivilen Bereich. „Etwa 80 Prozent sind von der Marine“, sagte am Freitag Ralf Templin, Betriebsratsvorsitzender der Elsflether Werft. Wie Ralf Templin, der seit gut 40 Jahren auf der Werft tätig ist, weiter anmerkte, ruhten zurzeit die Arbeiten an der „Gorch Fock“ auf der Bredo-Werft in Bremerhaven. Er hoffe, dass sie bald wieder aufgenommen würden. Die Stimmung der Belegschaft der Elsflether Werft sei zwar gedrückt, er sei nach den Gesprächen mit dem neuen Vorstand aber guten Mutes, dass es für die rund 130 Werft-Mitarbeiter weitergehe. Sobald der Zahlungsstopp aufgehoben ist, soll die „Gorch Fock“ von der Elsflether Werft zumindest soweit repariert werden, dass sie ausgedockt werden kann. Am 20. Februar werde in Berlin die Entscheidung fallen, wie es danach weitergehe – ob mit oder ohne Elsflether Werft als Auftragsnehmer.

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Das wurde bei einer Pressekonferenz am Freitagmorgen in Elsfleth verkündet, zu dem Vertreter der Industriegewerkschaft (IG) Metall gekommen waren. Sowohl der Stiftungsvorstand als auch der neue Vorstand versuchten, der Belegschaft Mut zu machen. Die Gewerkschafter sprachen von einer guten Atmosphäre und einem positiven Signal sowohl von Seiten des neuen Stiftungsvorstandes als auch des neuen Werft-Vorstandes, die an der Betriebsversammlung teilnahmen. Der alte Vorstand habe für die Werft einen Schaden angerichtet, sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter IG Metall Küste, auf Nachfrage.

Es besteht Hoffnung. Man werde zwar mit Überstunden arbeiten müssen, das Schiff aber wieder aufs Wasser kriegen. Ein Werft-Projektteam „Gorch Fock“ trage die neuesten Zahlen zusammen, die Summe und der Zeitplan, um das Segelschiff wieder schwimmfähig zu bekommen, würden nun erstellt. Der Stahlrumpf sei so weit fertig, die Masten würden bereitliegen. „Wir werden mit Überstunden arbeiten müssen“, so Ralf Templin.

Neben Geiken hatten Ralf Templin, Betriebsratsvorsitzender Elsflether Werft AG, Martin Schindler, Geschäftsführer IG Metall Wesermarsch, sowie Jochen Luitjens, Gewerkschaftssekretär IG Metall Wesermarsch, an den Gesprächen teilgenommen.

Der Bericht wird aktualisiert.

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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