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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Empfang In Elsfleth Getestet: Die Fläche ist besser als ihr Ruf

19.11.2019

Elsfleth Das Internet ist aus unserem Leben schon lange nicht mehr wegzudenken. Die Menschen wollen immer und überall schnell „ins Netz“ gelangen. Noch vor einigen Jahren war es der PC in den eigenen vier Wänden, der den Zugang zum Internet ermöglichte. Heute aber steckt der PC in der Hosentasche - das Smartphone sorgt rund um die Uhr dafür, dass wir Menschen uns in den sozialen Medien austoben können.

Voraussetzung dafür ist ein gutes Breitbandnetz. Der Ausbau dieses Netzes ist momentan in aller Munde. Über eine Milliarde Euro steckt die Bundesregierung in den weiteren Ausbau des Mobilfunknetzes und der Digitalstruktur.

Wie ist es aber aktuell um den Empfang in den ländlichen Regionen bestellt? Die NWZ ging dieser Frage nach und startete eine kleine Rundreise um Elsfleth. Startpunkt war die Kirche St. Nicolai. Über Huntebrück, Butteldorf und Gellen ging es bis Moorhausen, ehe auf der Rücktour Burwinkel, Dalsper und Eckfleth passiert wurden.

Innenstadt gut versorgt

„Wir sind hier sehr gut versorgt“, freut sich Dagmar Lorenz, die mit ihrem Mischling „Lena“ über den Friedhof an der St.-Nicolai-Kirche schlendert. Ein kurzer Blick auf das NWZ-Diensttelefon gibt der 75-Jährigen recht. Dort leuchtet LTE auf, was in etwa 4G bedeutet. Das G steht für Generation. Wir leben heute sozusagen in der vierten, technischen Generation.

„Ich habe hier auch 4G“, sagt Stefanie Meyer, die ihre Kinder vom Kindergarten abholt. Das sei zu Hause ganz anders. „Wir wohnen in der Cap-Hoorn-Straße. Dort ist es längst nicht so gut“, weiß die 36-Jährige. Die Cap-Hoorn-Straße liegt westlich der B 212.

Über diese B 212 erreichen wir Huntebrück. Das Diensttelefon zeigt weiterhin 4G an. Anwohnerin Merle Vilis hat andere Erfahrungen gemacht. „Wir haben hier immer wieder erhebliche Probleme mit dem Netz“, erzählt die 48-Jährige. Mitunter müsse sie nach Elsfleth fahren, um Bilddateien herunterladen zu können.

Kurz darauf erreichen wir Butteldorf. Bei diesem Ortsnamen schreckt jeder zusammen, der schon einmal in Butteldorf mobil zu telefonieren versucht hat – die Chance tendiert gegen null. Umso überraschter sind wir über die 4 G auf dem Display. Wir treffen Anja Kuhlmann, die mit ihrer Mutter Hannelore Meyer vom Friedhof in Butteldorf kommt. „Kommen Sie mal mit nach Gellen“, sagt die 47-Jährige.

Große Probleme in Gellen

Der Weg führt uns zum Gellener Damm. Edgar Hersemeyer, der Nachbar von Anja Kuhlmann, stößt dazu. 35 Jahre hat der 56-Jährige in Kleve am Niederrhein gelebt. Kürzlich ist er in seine alte Heimat zurückgekehrt. „Das Netz hier ist eine Katastrophe, da muss dringend etwas passieren“, so Hersemeyer. Es gebe massive Probleme mit dem Breitbandnetz, aber auch beim Hausanschluss. „Wir haben uns auch um einen Glasfaseranschluss bei der EWE beworben“, sagt er. Acht Wochen hätte es dauern sollen, nun würde er aber schon seit zwölf Wochen darauf warten.

Wir fahren die L 865 zurück und kommen nach Dalsper. Julia Andreesen geht hier mit ihrer Tochter Greta (2) spazieren. Das Display des Diensthandys zeigt beständig 4G an. Auch die 33-Jährige bestätigt: „Wir können uns nicht beklagen.“ Das Netz werde deutlich schlechter, wenn man sich von der Hauptstraße entferne.

In Eckfleth treffen wir noch Nina Heinemann, die vom Einkaufen mit ihrer Tochter Emily (3) kommt. „Das Netz hier ist gut, ich habe keinerlei Schwierigkeiten mit meinem Smartphone“, sagt Nina Heinemann.

Das Fazit unserer kleinen Reise: Das Smartphone zeigte fast auf der kompletten Strecke 4G an. Die Menschen berichteten von positiven und negativen Erlebnissen. Natürlich hängt vieles auch vom Anbieter ab. Dass der Ausbau des Breitbandnetzes weitergeht, macht jedenfalls Sinn.

Tobias Göttler Volontär, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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