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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Geschichte: Drei Plätze für verdiente Bürger

08.11.2018

Elsfleth Elsfleth bekommt drei neue Plätze, um an verdiente und besondere Bürger zu erinnern. Der Bereich an der Kaje zwischen dem Liegeplatz der „Lissi“ und dem Gebäude An der Kaje 1 soll künftig den Namen „Horst-Werner-Janssen-Platz“ tragen und damit an den verstorbenen Kapitän und Reeder erinnern.

Die CDU/SPD-Gruppe hatte den entsprechenden Antrag gestellt, dem der Ausschuss für Wirtschaft, Stadtentwicklung, Landschaftsschutz sowie Bau und Straßen am Dienstagabend gerne zustimmte.

Janssen war Träger des Bundesverdienstkreuzes am Band sowie des niedersächsischen Verdienstordens am Bande. Janssen liebte sein Elsfleth und trat immer als engagierter Förderer der Stadt und der Schifffahrt auf. Der Platz an der Kaje hätte ihm sicherlich gefallen.

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Davon ist auch die Familie des Verstorbenen überzeugt, die von Seiten der Stadtverwaltung in die Planung des Platzes mit einbezogen worden war. Zusammen mit einem Schild, das auf die Verdienste des Elsflether Ehrenbürgers hinweist, soll an dem Platz auch eine von der Familie gespendete Stele aufgestellt werden. „Wir haben uns sehr gefreut und möchten gerne die kleine Stele dazu stellen“, sagte Imke Janssen, Tochter des Reeders.

An der Adresse und den Hausnummern der Gebäude am künftigen „Horst-Werner-Janssen-Platz“ ändert sich aber nichts: Die gewidmete Straße „An der Kaje“ bleibt erhalten, die Platzbenennung erfolgt zusätzlich.

Das gilt auch für den „Gernhard-Wempe-Platz“ im Bereich der Steinstraße in Höhe der Apotheke. Der Platz wird zu Ehren des weltweit agierenden Unternehmens Gerhard D. Wempe KG eingerichtet. Gerhard Dietrich Wempe lebte von 1857 bis 1921. Im Jahr 1878 gründete er sein Unternehmen mit einem kleinen Uhrengeschäft im Haus seiner Tante in Elsfleth. 1894 zog Wempe nach Oldenburg, später nach Hamburg und expandierte in die Welt. Das Unternehmen ist ein Uhrenhersteller deutscher Luxusuhren- und Schmuckhändler und wird in vierter Generation geführt. Das Unternehmen betreibt 26 Geschäfte – 20 in deutschen Großstädten und weitere in New York, Paris, London, Wien, Madrid und Peking. Das Gründerhaus war die Steinstraße 33. Auch hier soll ein Schild auf diesen ehemaligen Bürger der Stadt hinweisen.

In Sandfeld wird es künftig – also nach Fertigstellung – den „Gerhard-Michels-Platz“ beim Feuerwehrhaus geben. Der Bürgerverein „Rund um Sandfeld“ und die Freiwillige Feuerwehr Sandfeld hatten den Antrag auf diese Benennung gestellt. Gerhard Martin Michels lebte von 1899 bis 1983 und war von 1950 bis 1968 der erste Ortsbrandmeister Sandfelds. Er hat sich damit um den Aufbau der Feuerwehr vor Ort wesentlich verdient gemacht.

Gerhard Michels war 1928 schon Gründungsmitglied der Freiwilligen Feuerwehr Harrierwurp. Nach seiner Heirat mit Henriette Gädeken zog er nach Sandfeld und gründete dort zusammen mit 14 anderen Männern die Ortswehr. Die Feuerwehr hat fortan auch Wesentliches zum gesellschaftlichen Leben in Sandfeld beigetragen und beispielsweise Ausflüge organisiert, Theater gespielt und Feuerwehrbälle organisiert.

Der „Gerhard-Michels-Platz“ ist gleichzeitig der Dorfplatz, der nun zunächst für 30 000 Euro gepflastert und damit abgegrenzt werden soll. Wenn das passiert ist, soll die Platzbenennung offiziell erfolgen – natürlich mit vernünftiger Einweihung, so die Bürgermeisterin Brigitte Fuchs.

Anja Biewald Berne/Lemwerder / Redaktion Brake
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