• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Erster Meilenstein ist erreicht

30.03.2019

Elsfleth „Sie sind bei uns auf der Gehaltsliste“, sagte der neue Vorstand Dr. Axel Birk. Er geht davon aus, dass die Werft auch weiter in der Lage sein wird, die Mitarbeiter zu behalten.

Zum anderen ist die Elsflether Werft wieder in ruhigerem Fahrwasser. „Ohne die Unterstützung von der Arbeitnehmerseite und der Politik hätten wir die Werft nicht in flaches Wasser bekommen“, ergänzte der Aufsichtsratschef Pieter Wasmuth.

Das Engagement der Landtags- und Bundestagsabgeordneten, die in den zurückliegenden Wochen und Monaten die Werft besuchten, trägt Früchte. Pieter Wasmuth bedankte sich bei den Besuchern für das Vertrauen, das sie in den neuen Vorstand und Aufsichtsrat setzen. Ihnen allen sei es zu verdanken, dass „wir fahrplanmäßig hier angekommen sind“. In seinen Dank schloss er den niedersächsischen Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler (CDU), mit ein. Auch er habe sich für die Werft engagiert. Den ersten Meilenstein habe die Werft nun erreicht, die „Gorch Fock“ wieder schwimmfähig zu machen.

Jetzt stehe die finale Entscheidung aus, wie es mit dem Schulschiff der Deutschen Marine weitergehe. Im Mai werde die Elsflether Werft ein entsprechendes Konzept vorlegen. Sowohl Pieter Wasmuth als auch der Vorstand der Elsflether Werft, Dr. Axel Birk, sind zuversichtlich, dass der Dreimaster, der im Juni bei der Bredo-Werft in Bremerhaven ausgedockt werden soll, von der Elsflether Werft auch zu Ende gebaut wird.

Man werde sich auch im weiteren Verlauf darum kümmern, dass die nächsten Schritte im Plan bleiben und zu einem guten Ende kommen, betonte Susanne Mittag. Dazu zähle, sowohl Weser als auch Hunte schiffbar zu halten, damit die Werft weiterhin Schiffe mit größerem Tiefgang reparieren könne.

Bürgermeisterin Brigitte Fuchs hob erneut hervor, wie wichtig der Erhalt des Werftstandorts und der Arbeitsplätze für Elsfleth ist. Der Betriebsratsvorsitzende Ralf Templin sprach der neuen Führungsriege der Elsflether Werft im Namen der Belegschaft das Vertrauen aus. Alle zögen an einem Strang, um den Standort zu erhalten.

Derweil setzen Vorstand und Aufsichtsrat alles daran, Licht ins Dunkel des komplizierten Firmennetzwerks zu bringen. So habe man den beiden vormaligen Vorständen die InterMARtec GmbH für jeweils einen Euro deren Anteile abgekauft und mit Uwe Witt einen neuen Geschäftsführer eingesetzt. „Wir haben jetzt die Chance, in die Strukturen einzusteigen“, erläuterte Pieter Wasmuth. Die Buchhaltung sei beispielsweise in ganz Deutschland verstreut. Kosten seien zu klären.

Es ist die Rede davon, dass durch das Firmengeflecht rund 20 Millionen Euro versickert sind für den Erwerb von Schürfrechten für eine Goldmine in der Mongolei. Auch das ist ein weiteres Feld, um das sich Vorstand und Aufsichtsrat kümmern. Jedoch ist man pessimistisch: „Wir hoffen, zehn bis 15 Prozent des versickerten Geldes zurückführen zu können“, sagte der Aufsichtsratschef. Zumindest habe man bereits Baumaschinen veräußern können. Rund 100 000 Dollar stünden jetzt auf dem Konto.


Mehr Artikel zur „Gorch Fock“’:   www.nwzonline.de/gorchfock 
Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
Rufen Sie mich an:
04401 9988 2320
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.