• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Es flattert, krabbelt und summt

05.09.2019

Elsfleth Es flattert, krabbelt und schwirrt, es summt und brummt auf den neuen Beeten im kleinen Huntepark an der Elsflether Weserstraße. Dass Bienen, Hummeln, Schmetterlinge, Käfer und viele andere Insekten hier einen reichgedeckten „Tisch“ mit unzähligen Wildblumen finden, haben sie dem Elsflether Uwe Oden zu verdanken.

Inspiriert durch die NWZ-Aktion „Gemeinsam gegen das Insektensterben“, die offiziell am 2. März 2019 gestartet wurde, entschloss sich der Garten- und Insektenfreund der Stadt Elsfleth eine Patenschaft für Blühstreifen zu sponsern. „Ich habe einfach meine Bereitschaft zur Unterstützung in einem Schreiben an die Stadt angekündigt und im Rathaus in den Briefkasten geworfen“, grinst der 81-jährige.

Die Stadt war sehr interessiert und so konnte von Odens finanzieller Hilfe Saatgut für ein Areal von 500 Quadratmetern angeschafft werden. In Elsfleths Bauhofleiter Tino Kaplan fand Uwe Oden einen engagierten Mitstreiter und die Mitarbeiter des Bauhofs bereiteten am Huntepark den Boden für zwei große Blühstreifen vor. Sie brachten das Saatgut – eine spezielle Wildblumenmischung, die für den Standort geeignet ist – in den Boden ein. Bürgermeisterin Brigitte Fuchs hatte die Bestellung des Saatguts in die eigenen Hände genommen.

Klar, dass Uwe Oden nicht nur zu Beginn der Vegetationsphase dem Huntepark häufig einen Besuch abstattete. Oden: „Ich war wirklich gespannt, ob die insektenfreundliche Saatmischung sich so entwickeln würde, wie ich es mir erhofft habe.“

Die ersten Blüherfolge der zumeist zweijährigen Wildblumenarten zeigte sich Anfang Juni. Und noch jetzt, in den ersten Septembertagen, sind die beiden Blühstreifen nicht nur eine Bienenweide, sondern auch eine Augenweide.

Uwe Oden hat sich fest vorgenommen, seine Unterstützung auch im nächsten Jahr zu wiederholen und er hofft, dass viele Elsflether Bürger ihm nacheifern werden.

Die beiden blühenden Beete im Huntepark sind in Elsfleth nicht die einzigen im Stadtgebiet. Tino Kaplan: „Wir bekamen weitere Spenden von Elsflethern und auch die Stadt hat sich finanziell an der Aktion ,Gemeinsam gegen das Insektensterben’ beteiligt“. So entstanden mit Hilfe des Bauhofs Blühstreifen im kleinen Park an der Kreuzung B 212/Hafenstraße, im Battermannsbusch, an der Graf-Anton-Günther-Straße, in der Nähe des Sportplatzes und an der Doris-Heye-Straße.

Obwohl an allen Standorten die gleiche Saatmischung ausgebracht wurde, seien die Ergebnisse sehr unterschiedlich gewesen, hat Tino Kaplan beobachtet. Der Bauhofleiter führt das auf die individuellen Bodenverhältnisse zurück.

Auch die Frauen des Lions-Clubs „Mimi Leverkus“ hatten in Kooperation mit dem Elsflether Naturschutzbund im Frühsommer am Lienekanal einen Blühstreifen angelegt.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.