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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Angler und Nabu wollen kooperieren

15.05.2019

Elsfleth „Wir betreiben nicht nur unter, sondern auch über Wasser Hege und Pflege“, meint der erste Vorsitzende Sven Kahnke vom Sportfischerverein Elsfleth. Das Thema: Gemeinsamkeiten mit den Naturschützern vom Naturschutzbund (Nabu) Elsfleth. Denn künftig möchten beide Organisationen enger zusammenarbeiten. Aus diesem Grund fanden sich Vertreter beider Verbände nun zum Dialog am Wehrder Teich ein.

„Grundlage allen Lebens ist nun mal eine intakte Natur – das gilt sowohl für Sportfischer als auch für Naturkundler“, meinte Klaus Bargmann (Sportfischer). So war es auch letztlich keine Überraschung, dass sich viele Prioritäten beider Verbände deckten. Kein Wunder also, das man beschloss, künftig „Mitmachprojekte“ gemeinsam anzugehen – zum Beispiel die Reinigungsaktion „Flüsse ohne Müll“, das Anlegen von Blühstreifen oder die Montage von Vogelnisthilfen.

Insbesondere den prachtvollen, doch leider in unserer Region gefährdeten Eisvogel wollen Nabu und Sportfischer unterstützen. Mit dem Bau und Aufstellen zweier Eisvogelstationen beginnt die Zusammenarbeit beider Organisationen, damit der Eisvogel in und um Elsfleth buchstäblich mehr auftaucht.

An vielen Gewässern fehlen für die Eisvögel Nisthilfen. Daher ist es gerade jetzt wichtig, dass gehandelt wird. Denn da die meisten Ufer heutzutage begradigt sind, fehlen oftmals Weidengebüsche an den Uferregionen. Der Eisvogel braucht aber solche Ansitzmöglichkeiten, um durch Stoßtauchen Fische zu erbeuten. Dass hier der Mensch Unterstützung leisten muss, darauf wies Bernd Bothe (Nabu) hin.

„Der Sportfischerverein und der Nabu Elsfleth sind mit 240 beziehungsweise 200 Mitgliedern starke Organisationen vor Ort“, meinte der Sprecher des Nabu Elsfleth, Hans-Jürgen Junge, abschließend. „Wenn wir zusammenarbeiten, können wir also für ein nachbarschaftliches Miteinander von Mensch und Natur eine Menge erreichen. Darauf freuen wir uns.“

Jens Schopp Redakteur / Regionalredaktion
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