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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Elsfleth soll am Kanal aufblühen

15.02.2019

Elsfleth Drei Institutionen ziehen an einem Strang und alle drei haben das gleiche Ziel: noch in diesem Jahr soll das Nabu-Projekt „Elsfleth blüht“, initiiert von der Elsflether Nabu-Ortsgruppe und unterstützt von der Stadt Elsfleth und der Moorriem-Ohmsteder Sielacht (MOS) an den Start gehen – Stadt, Wasserwirtschaft und Naturschutz kooperieren in einem gemeinsamen Bündnis.

Zur Besprechung der Projektinhalte hatte Bürgermeisterin Brigitte Fuchs die maßgeblich Beteiligten ins Rathaus eingeladen. An der Infoveranstaltung nahmen der Sprecher der Elsflether Nabu-Ortsgruppe, Hans-Jürgen Junge, der MOS-Verbandstechniker Wilfried Pieper, Bauhofleiter Timo Kaplan und Gerold Büsing (Vorstandsmitglied MOS und Nabu-Mitglied) teil. Als Gäste aus Oldenburg begrüßte die Bürgermeisterin den Vorsitzenden der Oldenburger Nabu-Bezirksgruppe Rolf Grösch und den Blühwiesenspezialist des Nabu, Bernd Ziesmer.

Laut Hans-Jürgen Junge wird das Projekt „Elsfleth blüht“ aufgrund von Fördermaßnahmen 20 Jahre durch den Nabu betreut. Die Umsetzung der Arbeiten – Bestandsgrünflächen in Blühwiesen umzuwandeln – erstreckt sich zunächst über drei Jahre und soll dann schrittweise fortgeführt werden. Die untere Naturschutzbehörde des Landkreises Wesermarsch habe bereits ihre Zustimmung gegeben, so Junge. Wilfried Pieper (MOS) betonte ausdrücklich, dass bei der Umsetzung der Aktion auf die Belange der Wasserwirtschaft Rücksicht genommen werde.

Zunächst sind die Blumenwiesenverträge für den Bereich entlang der Biskayastraße/Wurplandtief, Lange Kamp am Hogenkamp entlang der Nordermoorer Hellmer und Liene-Kanal, linke Uferseite bis hin zum Kanalkreuz unter Dach und Fach. Am Projektstartpunkt Liene-Kanal entsteht darüber hinaus eine Streuobstwiese und geplant sind weitere Maßnahmen zur Erhaltung und Förderung von Tier und Natur. Das Teilstück Liene-Kanal soll als einzigartige Naturfläche mit Streuobstwiese, Fettwiese, Magerwiese, Nisthilfen, Fledermauskästen, Totholzhecken, Naturholzsitzbänken, Infotafeln und vielem mehr ausgebaut werden. Auch eine Hundewiese ist vorgesehen. Dieses Naturgebiet soll später nicht nur der breiten Öffentlichkeit, sondern auch den Schulen für den Sachunterrichts dienen.

Bereits in trockenen Tüchern ist die finanzielle Förderung der Maßnahme „Liene-Kanal“ durch die niedersächsische Bingo-Umweltstiftung. Die Umsetzung werde das Elsflether Stadtsäckel auf keinen Fall belasten, betonte Bürgermeisterin Brigitte Fuchs. Die anschließenden Pflegemaßnahmen werden von der Elsflether Nabu-Gruppe geleistet. Nach Vorgabe der unteren Naturschutzbehörde werden alle Maßnahmen des Projekts „Elsfleth blüht“ außerhalb der Brutzeit vorgenommen. Die vorgesehene Fläche steht im Eigentum der Stadt Elsfleth und wird in zweijährigem Turnus von der MOS als Arbeitsstreifen für Pflegearbeiten am parallel verlaufenden Gewässer genutzt. Es besteht eine schriftliche Vereinbarung der beteiligten Parteien zur unbefristeten Überlassung dieser Fläche an den Nabu Elsfleth.

„Mit diesem Projekt setzt Elsfleth ganz neue Maßstäbe in Sachen Umwelt- und Artenschutz“, so Hans-Jürgen Junge. „Unsere Stadt wird in absehbarer Zeit bunter, attraktiver, die Lebensqualität wird verbessert und, was besonders wichtig ist, wir wollen dem Insektensterben Einhalt gebieten.“

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