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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Kanal ist ein gutes Stück sauberer

27.02.2019

Elsfleth Was haben ein schnurloses Telefon, ein Teppich, eine „Ghostbusters“-Actionfigur und ein Herrenfahrrad gemeinsam? Hans-Jürgen Junge verrät es: „Sie alle hat der Nabu Elsfleth am Lienekanal eingesammelt“, so der Ortsgruppen-Sprecher. Im Rahmen der Nabu-Aktion „Flüsse ohne Müll“ hatten die Naturschützerinnen und Naturschützer dabei die Südseite des Lienekanals zwischen B 212 und Kanalkreuz sowie das Westufer des Wurplandtiefs entlang der Biskayastraße gesäubert.

Und die Bilanz kann sich sehen lassen: Insgesamt 1112 Teile haben die Umweltschützer aus der Umwelt entfernt: 584 Stück Plastik, 136 Glasreste, 114 Stücke Metall und 278-mal „sonstiger Müll“ wurde von den freiwilligen Helfern aus dem Wasser und von den Ufern gefischt und – anders als von den Vorbesitzern – einer geregelten Entsorgung zugeführt. „Sowohl der Lienekanal als auch das Tief waren kürzlich gelotet worden, so dass das Gros des geborgenen Mülls aus dem Schlamm des Kanalbetts stammte“, berichtet der Nabu-Sprecher.

Klima-Vortrag

Klima-Experte Martin Heinze, Sprecher der Klimaschutz-AG des Naturschutzbundes (Nabu) Oldenburger Land, ist am Montag, 4. März, in der Begegnungsstätte der Katholischen Kirchengemeinde Elsfleth, Bismarkstraße 9, zu Gast. Die Veranstaltung ist kostenlos und beginnt um 19 Uhr.

Der Vortrag sei nicht geeignet für Klimawandelleugner und -skeptiker, heißt es von der Elsflether Nabu-Ortsgruppe. Der Vortrag richte sich vielmehr an alle Menschen guten Willens. Der Klimavertrag von Paris verlange Maßnahmen von jedem, um die Erwärmung der Erde einzudämmen.

„Kinderspielzeug, Elektronik, Möbelreste: Über das, was wir im Schlamm zutage gefördert haben, staunen auch erfahrene Naturfreunde“, so Junge. „Leider gerät das, was hier in den Kanälen landet, irgendwann in die Weltmeere und wird dort zu schädlichem Mikroplastik. Und auch wenn das Einsammeln hilft: Der beste Müll ist der, der gar nicht erst in die Natur geworfen wird.“

Das Säubern der Ufer ist ein wichtiger Schritt in den Plänen des Nabu Elsfleth, am Lienekanal ein „Naturparadies“ einzurichten. Im Dezember 2018 wurde die Vereinbarung zwischen den Naturschützern und der Moorriem-Ohmsteder Sielacht, der die Flächen gehören, unterzeichnet (die NWZ berichtete). Geplant sind unter anderem eine Streuobstwiese, ein Blühstreifen und eine Storchennisthilfe. Eine Eisvogel-Nisthilfe wird von der Stiftung Gewässerschutz des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbandes (OOWV) gefördert.

„Wir haben am Lienekanal viel vor und freuen uns über Unterstützung.“ Wer mitmachen oder mehr über das Projekt Lienekanal und die Arbeit des Nabu erfahren will, kann sich unter Telefon  0176/20435967 oder per E-Mail an hj.junge@gmx.de melden.

Markus Minten Redaktionsleitung Brake / Redaktion Brake
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