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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Für die Zukunft gut aufgestellt

13.02.2018

Elsfleth Im Februar des vergangenen Jahres hatten die Mitglieder des Schulschiffvereins „Großherzogin Elisabeth“ auf der Jahreshauptversammlung mehrheitlich beschlossen, dass eine künftige Vorstandsriege nicht mehr nur ein beschlussgebendes Organ sein sollte, sondern in ein Management-Team umgesetzt wird.

Auf der Jahreshauptversammlung 2018 an Bord der „Lissi“ wurde dieser Beschluss gemäß der Satzungsänderung erstmals angewandt. Kapitän Johannes Reifig wurde als Präsident einstimmig wiedergewählt, Heiko Amelsberg – bisher Vizepräsident – wurde zum Leiter Schiffstechnik gewählt, Jens Wilbertz ist verantwortlich für den Bereich Nautik, Reiseplaner ist künftig Björn Schulz, Ausbildungsleiter Gerd Beckmann. Als Vertreterin der Stammcrew wurde Simone Dahl mehrheitlich gewählt. Das Amt der Schatzmeisterin liegt in den Händen von Rieke Wiesensee. Es wurde darauf verzichtet, die Position des Ehrenpräsidenten zu besetzen.

„Für den Schulschiffverein war das Jahr so ereignisreich, wie nur wenige Jahre in der Vereinsgeschichte zuvor. Es brachte Neues und Bewährtes, Herausforderungen und Erfolge“, sagte Johannes Reifig in seinem Rückblick. Herausragend unter den zahlreichen Törns war die Sommereise 2017. „Unsere alte Dame konnte wieder einmal zeigen, wie hervorragend sie segeln kann“, umriss Reifig die Fähigkeiten des 109 Jahre alten Schoners. Nach siebenjähriger Abstinenz stand für die „Lissi“ erneut die Teilnahme an der „Tall Ship Race“, der Regatta der Großsegler, auf dem Törnplan. Die „Lissi“ lieferte sich nach der Auslaufparade im finnischen Turku mit anderen Großseglern manch spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen und konnte als siebtes Schiff in der Klasse A und als neuntes Schiff aller Klassen die Ziellinie bei Klaipeda passieren. „Durch die Teilnahme an der Regatta konnten wir wieder vermehrt junge Leute für ein Mitmachen begeistern“, so Reifig. In der Segelsaison 2017 absolvierte das Schulschiff insgesamt 905 Seemeilen.

Ein Thema, das im vergangenen Jahr für Unruhe sorgte, ist die neue Sicherheitsrichtlinie des Bundesverkehrsministeriums. Reifig: „Es war für uns Schiffsbetreiber unerlässlich, gehört zu werden und unsere Erfahrungen konstruktiv einzubringen. Nach massiven Protesten kam es Ende vergangenen Jahres doch noch zu den gewünschten Gesprächen.“

Feststellen konnten die Betreiber, dass notwendige bauliche Maßnahmen zur Erfüllung der neuen Richtlinie seitens des Bundes auch mit finanziellen Mitteln unterstützt werden sollen.

Einige Herausforderungen – insbesondere die Qualifizierung der Crew – halte die Richtlinie auch für den Schulschiffverein bereit, so Reifig; er sehe aber den Verein so gut aufgestellt, alle Kriterien meistern zu können.

Natürlich gedachte die Versammlung auch ihres im vergangenen Jahr verstorbenen Vereinsgründers und Ehrenpräsidenten, Kapitän Horst Werner Janssen. Die Familie des Elsflether Reeders hatte um Trauerspenden zugunsten des Schulschiffvereins gebeten. Reifig: „Es kam die stolze Spendensumme von 19 320 Euro zusammen. Der Familie Janssen war es wichtig, dass ein Teil des Geldes in das Schiff investiert werden solle. So können wir uns ab der Segelsaison 2018 über ein neues Besansegel freuen.“

Im Anschluss an die Regularien ehrte der Schulschiffverein Mitglieder für 25-jährige Mitgliedschaft und Stammcrewmitglieder für ihren 15-jährigen Einsatz.

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