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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

„Gorch Fock“ wird zur Fassmer-Werft geschleppt

27.06.2019

Elsfleth Die „Gorch Fock“ wird zur Fassmer-Werft nach Berne verholt. Das sagte am Mittwoch Dr. Axel Birk, Vorstand der Elsflether Werft, auf Anfrage der Nordwest-Zeitung. Das Segelschulschiff der Deutschen Marine wird am Donnerstag, 27. Juni, um 15 Uhr Bremerhaven verlassen und von zwei Schleppern nach Berne gezogen. Sie liegt zurzeit noch am Islandkai in Bremerhaven.

Die Dreimastbark war am Freitag, 21. Juni, nach dreijähriger Sanierung bei der Bredo-Werft, einem Subunternehmer der Elsflether Werft, ausgedockt worden. Die Bark werde zu einem Liegeplatz an der Unterweser verholt, damit die Sanierung weitergeführt werden könne, so Axel Birk. Am 11. Juli soll die „Gorch Fock“ nach seinen Worten gedockt werden. Dann könne der Weiterbau erfolgen. Die Masten würden aufgestellt und auch der zurzeit grau-grüne Rumpf weiß gestrichen. In Elsfleth sei das Docken des Segelschiffes leider nicht machbar, so Axel Birk weiter. Die Wassertiefe sei nicht vorhanden, im Hafenbecken befinde sich zu viel fremder Schlick.

Es wird noch verhandelt, ob die „Gorch Fock“ auch bei der Fassmer-Werft gedockt wird.

Das Bundesverteidigungsministerium hatte am Dienstag beschlossen, die langwierige Sanierung der 61 Jahre alten „Gorch Fock“ trotz aller bislang aufgelaufenen Kosten zu vollenden. Im Herbst 2020 soll die Dreimastbark wieder segeln. Die Gesamtkosten sollen 135 Millionen Euro nicht mehr übersteigen. Die Marine bildet auf dem Schiff ihre Offizieranwärter seemännisch aus.

Die seit Ende 2015 laufende Sanierung ist bislang wegen der ausufernden Kosten ein Debakel für alle Beteiligten gewesen. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück ermittelt in verschiedene Richtungen wegen Korruption und Untreue.

Die Bredo-Werft in Bremerhaven wollte das Schiff wegen unbezahlter Rechnungen als Pfand behalten. Sie stimmte schließlich aber doch zu, dass es am vergangenen Freitag wieder ins Wasser gelassen wurde. Heimathafen des Segelschulschiffs ist Kiel.

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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