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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Bevor es besser wird, wird es schlimmer

26.04.2018

Elsfleth Diese Baumaßnahme, da ist sich Hartmut Doyen sicher, wird „eine besondere Herausforderung“. Das gilt zwar nicht für die eigentliche Tiefbauarbeiten; die sind mehr oder weniger Routine. Die Logistik ist es, die dem Elsflether Bauamtsleiter bei der Sanierung der Hafenstraße alles abverlangt.

Das fängt schon bei den unterschiedlichen Eigentumsverhältnissen der insgesamt rund 400 Meter langen Straße an: Zwischen Rathaus und Peterstraße ist die Hafenstraße komplett im Eigentum der Stadt Elsfleth, von Peterstraße bis zur B 212 gehört sie dem Landkreis, die Nebenanlagen (vor allem Gehwege) sind Eigentum der Stadt. Hinzu kommt, dass der Abschnitt Rathaus bis Schlesierstraße im Bereich der Städtebauförderung liegt, der Rest bis zur Bundesstraße nicht. Während für ersten also Fördermittel vom Land fließen, muss die Stadt die Nebenanlagen auf dem anderen Stück alleine finanzieren. Und da der Oldenburgisch- Ostfriesische Wasserverband die Arbeiten nutzt, um einen neuen Regen- und Schmutzwasserkanal zu verlegen, sind gleich dei Bauherren im Boot. Und durch die Erneuerung von Stromleitungen sowie in Teilen von Gasleitungen kommt noch ein Versorger hinzu. „Das muss alles koordiniert werden“, so Doyen – im Sinne der Anwohner und Nutzer vor allem die zeitlich möglichst reibungslosen Abläufe.

Geschäfte erreichbar

Denn da kommt ein Aspekt ins Spiel, die die Straßensanierung zur „besonderen Herausforderung“ macht: die Lage. Die Hafenstraße ist eine der zentralen innerörtlichen Straßen, über sie läuft ein Großteil des Verkehrs zur Innenstadt, zum Hafen, zur Jade Hochschule. Und Hartmut Doyen macht deutlich: „Die Maßnahme ist nur unter Vollsperrung von Teilabschnitten möglich.“ Die Größe der Maschinen und die beschränkte Breite der Straße lasse ein halbseitiges Arbeiten nicht zu. Anlieger hat die Stadt jüngst in einer Versammlung über den Stand der Planungen informiert.

Wann genau dies in welchen Bereichen der Hafenstraße sein wird, ist noch nicht ganz klar: Der Bauzeitenplan wird derzeit erstellt. Hartmut Doyen betont aber: „Die Geschäfte werden die gesamte Zeit über erreichbar sein.“ Ganz ohne Einschränkungen geht es aber nicht.

Gebaut werden soll vom Sommer 2018 bis Sommer 2019. Mit Beginn der Ferien soll es los gehen. Erst dann sind die Sandtransporte zur Baustelle der B  211neu beendet, für seine Arbeiten muss der OOWV nämlich auch noch die Bundesstraße im Kreuzungsbereich Wurpstraße/Hafenstraße sperren.

Rund 2,3 Millionen Euro veranschlagt Hartmut Doyen insgesamt für die Sanierung der Hafenstraße. Während die Fahrbahn wieder asphaltiert wird, werden Gehwege beige gepflastert. Rund 525 000 Euro davon entfällt auf den städtischen Haushalt. Abrechnungstechnisch geht die Stadt für den Landkreis in Vorleistung, der OOWV ist eigener Auftraggeber.

Arbeiten an Deichstraße

Parallel dazu wird auch ein paar Meter weiter gearbeitet: Die Deichstraße wird zwischen Rathausplatz und Boltenhof saniert. Auch hier wird es einen neuen Straßenbelag sowie einen neuen Regen- und Schmutzwasserkanal geben. Die Kosten werden derzeit ermittelt. Fest steht indes, dass Anlieger nicht zur Kasse gebeten werden. Aus der Städtebauförderung fließen auch hier Fördergelder.

Markus Minten Redaktionsleitung Brake / Redaktion Brake
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