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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Mit der Avontuur nach Hause segeln

10.12.2018

Elsfleth /Teneriffa In den nächsten Tagen wird der Frachtsegler Avontuur Teneriffa erreichen. Das Schiff kommt von Madeira. In Funchal, der Inselhauptstadt, haben die Crewmitglieder über den Warentransport per Frachtsegelschiff informiert. Außerdem lud die Crew besten Madeira Rum an Bord.

100 Tage ist die Avontuur jetzt unterwegs, um in verschiedenen Häfen ausgewählte Produkte zu laden, für nachhaltigen Seetransport zu werben und vor allem um zu informieren, welche Auswirkungen die Containerschifffahrt hat. Der alte Gaffelschoner kann eine Alternative aufzeigen und beweisen, dass nachhaltiger und sauberer Transport von Waren über den Ozean machbar ist. Durch die Nutzung des Windes schafft es das Schiff, sich fast ohne Emissionen fortzubewegen; es bietet faire Arbeitsplätze für Seefahrer und bringt Produkte auf direktem Weg vom Produzenten zum Händler und damit zum Konsumenten. Damit wird auch ausgeschlossen, dass ein Produkt, wie oft üblich, mehrmals hin und her geschifft wird, bevor es zum Endverbraucher gelangt.

Wer die gesegelten Avontuur-Produkte erwirbt und damit diese Idee unterstützt, hilft beim Engagement für klimafreundlichen Seetransport und gegen schwerölbetriebenen Warentransport über die Meere.

Die bevorstehende Zeit in Teneriffa wird genutzt, um die Avontuur für ihre bevorstehende Atlantiküberquerung vorzubereiten. Die Crew wird noch einmal die Segel instand setzen, es wird einen neuen Fockbaum für den Zweimaster geben und der Proviant muss eingekauft und verstaut werden.

Ungefähr 25 Tage wird es dauern, bis die Avontuur von Teneriffa bis nach Cayenne in Französisch-Guayana gesegelt ist.

Am 17. Dezember werden dann besondere Gäste an Bord begrüßt: Herman, Candelaria, Pampa, Tehue, Paloma and Wallaby Zapp und ihr Oldtimer, ein Graham-Paige von 1928. Diese verrückte und gleichzeitig inspirierende Familie aus Argentinien, die in der Presse schon für viel Aufmerksamkeit gesorgt hat, lebt ihren Traum ohne Wenn und Aber.

Candelaria Zapp: „Wir dachten, wir sind noch nicht bereit für unseren Traum, aber dann haben wir realisiert, dass die Welt bereit war, Teil unseres Traums zu sein.“ In 18 Jahren hat die Familie mehr als 100 Länder bereist und alles erlebt, was man erleben kann.

Jetzt wollen sie nach Hause, aber nicht ohne ein weiteres Abenteuer zu bestreiten. Herman und Candelaria mit ihren vier Kindern werden zusammen mit ihrem Auto die letzte  Etappe auf der Avontuur über den Atlantik segeln.

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