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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Schaltanlage: Nächste Bauphase

28.11.2017

Elsfleth Auf einem Gelände in Vorwerkshof stehen zwei Bohrtürme. Sie zeugen davon, dass die Bauarbeiten für die Schaltanlage Elsfleth-West in eine weitere Phase getreten sind. Nachdem die Lagerflächen fürs Baumaterial fertiggestellt sind, wird jetzt die Tiefgründung für die Schaltanlage hergestellt, die später Lastflüsse in der Region vergleichmäßigen und die im Norden produzierten Windströme weiterleiten soll.

Im August 2017 hat die Tennet TSO GmbH auf einer Fläche von drei Hektar südlich der Kreisstraße 213 mit den Bauarbeiten für die 380-kV Schaltanlage Elsfleth-West begonnen. Eine über das Areal verlaufende Stromleitung musste provisorisch verlegt werden.

Die jetzt angelaufenen Bohrungen reichen in Tiefen von 15 bis 19 Meter. „Im Anschluss an die Tiefgründung werden das Betriebsgebäude und die rund 500 Einzelfundamente für die technischen Anlagen errichtet“, teilt Inga Wilken, Referentin für Bürgerbeteiligung bei Tennet, mit. Mit der Stahl- und Elektromontage reche das Unternehmen voraussichtlich im zweiten Quartal 2018.

Der Untergrund ist schwierig. „Die Bodenverhältnisse in der Region erfordern sowohl für die Fundamente der Masten, als auch für die Fundamente der Schaltanlage Tiefengründungen“, so Inga Wilken auf Nachfrage. Tennet rechne damit, für den Mastbau drei bis fünf Monate zu rammen und die Fundamente der Schaltanlage innerhalb von etwa 60 Tagen zu bohren. Notwendige Schwerlasttransporte würden bevorzugt in den Nachtstunden stattfinden, um die dadurch entstehenden Beeinträchtigungen im Verkehr möglichst gering zu halten. „Tennet wird die Anwohner über eventuelle Schwertransporte rechtzeitig informieren“, so Inga Wilken.

Laut Inga Wilken setzt das Unternehmen weiter auf den Dialog. Das Bauvorhaben der Schaltanlage sei mehrfach auf Stadt- und Landkreisebene öffentlich vorgestellt worden. Anfang September 2017 seien Anlieger und Vertreter der Stadt Elsfleth über das aktuelle Vorgehen informiert worden. Im kommenden Jahr sei eine Baustellenbesichtigung für die Anlieger geplant. Voraussichtlich im Jahr 2019 soll die Schaltanlage fertiggestellt sein.

Wie die Rechtsanwältin Dr. Jutta Engbers auf Nachfrage der Nordwest-Zeitung mitteilt, läuft immer noch ein Widerspruchsverfahren gegen den Bau der Anlage. Die Juristin vertritt den Landesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (Hannover) und Privatkläger.

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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