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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Tourismus In Elsfleth: Stelldichein der Kulturvermittler

07.05.2019

Elsfleth Zum 23. Oldenburgischen Gästeführertreffen hatten die Stadt Elsfleth und die Oldenburgische Landschaft in die Stadthalle eingeladen. Es trafen sich Gästeführer und Gästeführerinnen aus dem ganzen Oldenburger Land und „umzu“ zum Kennenlernen, zum Erfahrungsaustausch und zur Fortbildung. Die Organisation lag in den Händen der Leiterin des Elsflether Tourist-Büros, Lea Gehlhaar, und des stellvertretenden Geschäftsführers der Oldenburgischen Landschaft, Dr. Jörgen Welp. Die Begrüßung der Gäste übernahm als Vertreter von Bürgermeisterin Brigitte Fuchs Fachdienstleiter Wolfgang Böner.

„Gästeführer sind die Repräsentanten ihrer Städte und Gemeinden. Sie tragen dazu bei, dass Gäste sich wohl fühlen und gerne wiederkommen“, unterstrich Böner die Bedeutung der ehrenamtlich tätigen Gästeführer. „Waren früher Daten und Fakten wichtig, werden bei einer Gästeführung heute auch hohe Erwartungen an die Unterhaltung gestellt – diesem Anspruch werden die Gästeführer durch sorgfältige Vorbereitungen gerecht.“

Über das gelungene „Familientreffen“ freute sich auch der Präsident der Oldenburgischen Landschaft, Thomas Kossendey: „Hier hat sich heute die geballte Kompetenz für die Geschichte und Kultur des Oldenburger Landes versammelt. Unsere Gästeführer sind die eigentlichen Kulturvermittler und ein wesentlicher Faktor zur Beantwortung der Frage, wie Kulturtourismus funktionieren kann.“ Laut Kossendey besitzt die Region eine große Anzahl an touristischen Schatztruhen, und die Gästeführer seien der „Schlüssel, um diese Truhen zu öffnen“.

Einen Einblick in die Öffentlichkeitsarbeit, Qualitätssicherung und weitere Aspekte der Arbeitsgemeinschaft Kulturtourismus des Oldenburger Landes gab Irmtraut Eilers. Am 27. April hatten 37 Gästeführer die Gelegenheit, ihre größtenteils neuen Konzepte am Aktionstag der Arbeitsgemeinschaft vorzustellen.

Dr. Nathalie Geerlings (Ländliche Erwachsenenbildung) unterstrich die Bedeutung der „kollegialen Beratung“ der Gästeführer untereinander. „Es ist hilfreich, sich auf einer vertrauensvollen Basis mit den Kollegen zu unterhalten und es ist ein Vorteil, den jeder Gästeführer wahrnehmen sollte.“

Tourismus in der Wesermarsch – das sind per anno 1,8 Millionen Übernachtungen, 1,8 Millionen Tagesgäste, ein Bruttoumsatz von 168,8 Millionen. Euro und 3657 primär Beschäftigte im Bereich Tourismus. Dass noch viel mehr als nur Zahlen dahinter stecken, machte Tina Tönjes von der Touristikgemeinschaft Wesermarsch deutlich. Insbesondere wies sie auf den „Musiksommer Wesermarsch“ hin. Neun Kommunen werden von Mai bis September 2019 Konzerte an ungewöhnlichen Orten präsentieren (www.musiksommer-wesermarsch.de). „Auch bei der Wesermarsch-Radtour ,Runde Sache‘“, so Tönjes weiter, „gibt es in diesem Jahr wieder neue Ecken in der Wesermarsch zu entdecken.“

Das abschließende Referat hielt der Dekan der Jade-Hochschule, Fachbereich Seefahrt und Logistik, Prof. Dr. Ralf Wandelt. Wandelt umriss kurz die Historie der ehemaligen „Seefahrtschule Elsfleth“ und ging detailliert auf die aktuellen Strukturen in Lehre und Forschung ein.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Stadthalle hatten die Gästeführer Gelegenheit, an einer historischen Stadtführung teilzunehmen, das Huntesperrwerk, das Schifffahrtsmuseum (Haus Elsfleth) und das Planetarium im Hauptgebäude des Fachbereichs kennen zu lernen.

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