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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Wirtschaft: Lukrativer Auftrag für Shiptec

22.09.2018

Elsfleth Das Unternehmen Shiptec in Elsfleth wächst weiter. Mittlerweile zählt die „Industrial & Shipyard Technologie GmbH“ 42 Beschäftigte. Und Arbeit gibt es genug. Wie Inhaberin Susanne Wiechmann (Geschäftsleitung) am Freitag mitteilt, hat die Firma mit Sitz Am Tidehafen 3 nun wieder einen Auftrag des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Braunschweig erhalten. Das Amt mietet drei Schlepper mit Eisbrechereigenschaften mit Besatzung zum Eisbruch in den Wintersaisons 2018/2019 und 2019/2020 an.

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Braunschweig hatte zwei so genannte Lose auf einer Vergabe-Plattform angeboten. Los 1 umfasst vor allem den Eisbruch auf der Mittelweser, Los 2 vor allem den Elbeseitenkanal jeweils im Zeitraum vom 1. Dezember bis zum 31. März. „Wir konnten mitbieten und haben beide bekommen“, freut sich Susanne Wiechmann über den Zuschlag, der für zwei Jahre gilt. Das Anforderungsprofil passt perfekt, verfügt Shiptec doch genau über die drei Schiffe, die benötigt werden. Die Schlepper „Wilgum“ und „Rysum“ sowie „Huntetug“ liegen ab 1. Dezember dann im Standby-Modus für das Braunschweiger Amt.

Die flachen und wendigen Shiptec-Schlepper sind hervorragend für den Einsatz geeignet. Jeder ist besetzt mit einem Kapitän und einem Decksmann. Die Kanäle werden dann, wenn erforderlich, abgefahren. Weil die Schlepper so flach konstruiert sind, passen sie problemlos unter den Brücken durch. Zur eventuell erforderlichen Eisbekämpfung werden sie dann auf den Bundeswasserstraßen Mittelweser, Elbeseitenkanal, Mittellandkanal mit seinen Stichkanälen nach Osnabrück, Linden, Misburg, Hildesheim und Salzgitter sowie den Nord- und Südabstieg Minden eingesetzt.

Am 4. September hatte Shiptec sein Angebot beim Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Braunschweig vorläufig bestätigt bekommen. Mitte der Woche kam jetzt nach den Worten von Susanne Wiechmann die Bestätigung aus Braunschweig. „Die Einspruchsfrist von zehn Tagen war abzuwarten“, merkt sie an. Mit einem Kapitän und zwei Mitarbeiterinnen aus der Verwaltung hatte sie den Auftrag für die beiden zu vergebenen Lose ausarbeitet.

Mit Beginn der Vertragszeiten müssen „Wilgum“, „Rysum“ und „Huntetug“ auf Abruf innerhalb von 48 Stunden im Einsatzgebiet zur Verfügung stehen. Ein Eisbruch im 16-Stunden-Betrieb ist vorzuhalten. Der Koordinator muss täglich in der Zeit von 8 bis 17 Uhr erreichbar sein, so sieht es der Vertrag vor.

Die Schlepper können aber nicht nur Eis brechen, sie sind vielfältig einsetzbar. So waren sie beispielsweise beim Abbruch der alten Huntebrücke dabei, ziehen Pontons aus dem Großensieler Hafen in Nordenham oder schleppen den 1914 bei Lühring gebauten Dreimaster „Anny von Hamburg“ zur Werft, was Donnerstag der Fall war.

 Das Leistungsspektrum der 2013 gegründeten Firma Shiptec ist umfangreich. Neben der üblichen Schleppeinsätze und Aufträge gerade in flachen Hafenbereichen, kommt auch ein patentierter Schlickpflug zum Einsatz, der zur Ausrüstung der Schlepper gehört. Auch gibt es unter anderem die Bereiche Raumpflege und eine Elektroabteilung mit immerhin 13 Beschäftigten.

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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