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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

WOHNEN: Ende des Baulandmangels ist in Sicht

25.11.2009

NORDENHAM Wer sich in Nordenham den Traum vom Eigenheim erfüllen will, muss Geduld mitbringen. Denn Bauplätze sind zurzeit im Stadtgebiet dünn gesät. „Wenn Anfragen kommen“, sagt Peter Kania, „haben wir nicht viel anzubieten.“ Der Dezernent für Stadt- und Wirtschaftsentwicklung bestätigt den Engpass auf dem Baulandmarkt. Doch Besserung ist in Sicht: Laut Peter Kania stehen die Chancen gut, dass im nächsten Jahr die Erschließung eines Neubaugebietes mit 35 Parzellen in Nachbarschaft der Wesermarsch-Klinik beginnen kann.

Vor einigen Tagen hatte es noch danach ausgesehen, als würde sich das Projekt verzögern. „Aber inzwischen sind viele Fragen geklärt“, sagt Peter Kania. Da der Stadtrat bereits die Aufstellung eines Bebauungsplanes beschlossen hat, kann das Genehmigungsverfahren jetzt beginnen. Die neue Siedlung soll auf einem Grünlandstreifen entstehen, der im Osten an die Von-Helmholtz-Straße und im Westen an das geplante Gerontopsychiatrische Dienstleistungszentrum grenzt.

Verpachtet bis 2010

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Die Weidefläche ist noch an einen Landwirt verpachtet und steht ab 2010 für eine Bebauung zur Verfügung. Vorausgesetzt, die letzten Verhandlungsdetails mit dem Eigentümer lassen sich wie erhofft regeln, geht der Dezernent von einem Erschließungsbeginn im Sommer nächsten Jahres aus. „Ich bin zuversichtlich, dass das klappt“, sagt Peter Kania. Ob die Stadt selbst oder eine Siedlungsgesellschaft die Vermarktung übernimmt, steht noch nicht fest.

Die Verkehrsanbindung des neuen Wohngebietes soll über die Albert-Schweitzer-Straße erfolgen. Langfristig ist vorgesehen, einen Anschluss an eine Querachse zu schaffen, die von der Oldenburger Straße bis zum Mittelweg führt. Doch dieses Projekt kommt erst in Betracht, wenn sich die Finanzlage der Stadt deutlich verbessert hat.

Peter Kania schätzt, dass derzeit ein jährlicher Bedarf von 30 Bauplätzen in Nordenham besteht. Für ihn hat dabei eine „Zentralisierung“ im Innenstadtbereich eindeutig Vorrang. Abbehausen und Ellwürden wurden nach Einschätzung des Dezernenten in den vergangenen Jahren „mit Bauplätzen überversorgt“. Eine Ausweisung von weiteren Siedlungsflächen würde in dem Doppeldorf „die Infrastruktur sprengen“.

Der Dezernent setzt zudem auf eine Lückenbebauung in der Innenstadt. Er hält es für sinnvoll, alte Häuser abzureißen und durch Neubauten zu ersetzen.

Das letzte große Baugebiet im Innenstadtbereich war die 2003 erschlossene Treidelpadd-Siedlung westlich der Wesermarsch-Klinik. Von den rund 50 Bauplätzen, die dort von der Gemeinnützigen Nordenhamer Siedlungsgesellschaft (GNSG) und der Wohnungsbaugesellschaft Wesermarsch angeboten wurden, ist nur noch eins frei.

Ein Jahr zuvor hatte die GNSG mit der Vermarktung der Stadtwald-Siedlung in Friedrich-August-Hütte begonnen. Laut GNSG-Prokurist Klaus-Dieter Frenzel sind von den dortigen 50 Grundstücken mittlerweile 45 verkauft; auf drei Parzellen wird zurzeit gebaut. Die Nachfrage bezeichnet er als „zufriedenstellend“.

Bereits ausgebucht ist das kleine Neubaugebiet hinter dem Haus Hansing am Mittelweg, wo die GNSG in kurzer Zeit neun Parzellen verkauft hat.

GNSG bestätigt Bedarf

Klaus-Dieter Frenzel ist ebenfalls der Meinung, dass die Stadt jetzt wieder ein größeres Neubaugebiet benötigt. „Wir müssen wieder etwas tun“, sagt der GNSG-Mann, auch wenn er die Marktlage eher als „verhalten“ bewertet. Dass nicht mehr so viel gebaut wird, führt er unter anderem auf den Wegfall der Eigenheimzulage zurück. „Die haben viele noch ausgenutzt“, sagt Klaus-Dieter Frenzel. Zudem verwirklichen nach seinen Erfahrungen zahlreiche Bauwillige ihre Eigenheimträume lieber durch den Kauf einer gebrauchten Immobilie, weil die Preise dafür günstig sind.

Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
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