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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Bahnhof: Endlich: Asphalt ersetzt Schotterpiste

15.02.2017

Rodenkirchen Das ist eine gute Nachricht für Rodenkirchen: Die Zuwegung zum neuen Bahnsteig und zu den geplanten Stellplätzen für Autos und Fahrräder wird nun doch in der erhofften Höhe gefördert. Von den Gesamtkosten in Höhe von 1,03 Millionen Euro übernimmt die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) 707 000 Euro.

Das haben Bürgermeister Klaus Rübesamen und Robby Müller vom Bauamt am Dienstagnachmittag mitgeteilt. Beide erfuhren diese gute Nachricht erst in der vergangenen Woche. Sie zeigten sich sehr zuversichtlich, dass der Zweckverband Verkehrsverbund Bremen-Niedersachsen (ZVBN) weitere 147 000 Euro zuschießt, was bedeuten würde, dass die Gemeinde nur etwa 17 Prozent der Kosten tragen müsste. Dieses Geld, 176 000 Euro, steht schon im – noch nicht verabschiedeten – Haushalt 2017 bereit; die Arbeiten können also wie geplant dieses Jahr beginnen.

Den ersten Förderantrag hatte die Gemeinde schon 1999 gestellt.

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Irritationen ausgeräumt

Noch vor einer Woche sah es nicht nach einer so positiven Wendung aus. Dass die Gemeinde mit ihrem Förderantrag doch noch die Kurve gekriegt hat, dankt sie vor allem der SPD-Landtagsabgeordneten Karin Logemann, Berne. Sie hatte den Kontakt zu Daniela Behrens, der Staatssekretärin im Wirtschafts- und Verkehrsministerium, hergestellt und dazu beigetragen, einige Irritationen auszuräumen.

Bei der Landesnahverkehrsgesellschaft war nämlich der Eindruck entstanden, dass die Gemeinde in Wahrheit nur eine schadhafte Durchgangsstraße günstig sanieren wolle. Bei einem Termin im Ministerium konnten Klaus Rübesamen und Robby Müller kurz vor Weihnachten aber deutlich machen, dass es sich bei der Trasse nicht um eine Straße, sondern ausschließlich um eine Zuwegung handele.

Diese Zuwegung wird 220 Meter lang und 6 Meter breit und führt von der Marktstraße östlich der Feuerwehr, der Markt- und der Hengsthalle zum neuen Bahnsteig sowie zu den Bushaltestellen und den Stellplätzen für Autos und Fahrräder, die hier geschaffen werden sollen. Die Zuwegung endet auf dem Bahnhofsvorplatz. Obwohl die Trasse auf Schotter liegt, soll sie ausgekoffert werden – wie tief, steht noch nicht fest. Von der Marktstraße aus soll nur eine Linksabbiegespur eingerichtet werden. Die Zuwegung soll mit einem Schild „Durchfahrtsverkehr verboten“ gekennzeichnet werden. Poller können nicht eingebaut werden, weil dann die Busse nicht mehr durchkommen.

Die Bushaltestellen sollen vom Marktplatz und von der Marktstraße zur neuen Zuwegung verlegt werden – näher an den Bahnsteig heran. Sie werden auf der Trasse liegen und nicht auf einem Seitenstreifen. Geplant sind zwei Haltestellen für je zwei Busse – so viele sind auch erforderlich, sagt Robby Müller. So halten in stündlichem Abstand zwei Wesersprinter in Rodenkirchen. Dazu kommen weitere Buslinien. Damit die Busse gut durchkommen, müssen beide Einfahrten aufgeweitet werden; dafür müssen zwei Bäume nahe der Marktstraße gefällt werden.

Zähler der Landesnahverkehrsgesellschaft haben täglich 150 Zustiege in Busse und 400 Zustiege in Züge ermittelt – zu wenig für Parkplätze und Fahrradstellplätze im geplanten Ausmaß. Deshalb sollen jetzt nur noch 21 Parkplätze statt der geplanten 30 geschaffen werden. Sie werden aus Rasenkantsteinen gebaut und jeweils 2,50 Meter breit sein. Nach wie vor ist ein behindertengerechter Parkplatz geplant.

Weniger Parkplätze

Statt der beantragten 84 Fahrradstellplätze gibt es nur 48 – die meisten in einem abschließbaren Gebäude. Wie hoch die Zuschüsse für Auto- und Fahrradplätze sind, steht noch nicht fest, sagt Robby Müller. Klar ist aber, dass an der Ladestraße auf der Ostseite keine Auto- oder Fahrradplätze gefördert werden können – zu wenig Passagiere. Stattdessen darf die Gemeinde Fahrradstellplätze von der geplanten Zuwegung zur Ladestraße verlegen und kann dort selbst einen Parkplatz bauen.

 Die Arbeiten werden noch dieses Jahr beginnen, sagt Robby Müller. Dass sie vor dem nächsten Winter abgeschlossen sein könnten, bleibt eine Hoffnung.

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Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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