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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Bbz: Endspurt beim Neubau der Sporthalle

18.01.2012

BRAKE „Ich saß gerade in einer Besprechung mit dem Landrat, als wir plötzlich Rauchwolken gesehen haben“, erinnert sich Karl-Heinz Röben, Fachbereichsleiter bei der Kreisverwaltung, an jenen Freitag im Januar 2010, an dem die BBZ-Sporthalle bis auf die Grundmauern niederbrannte. Nun steht Röben, unter anderem zuständig für den Fachdienst 60 (Planen und Bauen), zwei Jahre später in der neuen Halle und lässt sich von Projektleiter Josef Heuer und von Heinz Hannemann, zuständig für die Liegenschaften des Landkreises Wesermarsch, die vielen Vorzüge dieses zeitgemäßen Neubaus erklären.

„Was hier möglich ist, das ist weit über der Norm“, berichtet Josef Heuer. „Fast jede Sportart kann hier ausgeübt werden. Das sucht seinesgleichen“, schwärmt der Projektleiter. Dass die Halle so umfangreich genutzt werden kann, liegt laut Heuer an der intensiven Absprache mit den Sportlehrern der umliegenden Schulen und den Übungsleitern des SV Brake, dem die BBZ-Sporthalle nachmittags zur Verfügung steht. Deren Wünsche wurden – wann immer es möglich war – umgesetzt, betont Heuer. So wird es, um nur ein Beispiel zu nennen, sogar eine Kletterwand geben.

Deckenstrahlheizung

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Besonders stolz sind Heuer und Hannemann auf die Deckenstrahlheizung, die nicht nur erheblich Energiekosten senken wird, sondern auch eine auf die Nutzung abgestimmte Wärmeerzeugung ermöglicht – beispielsweise können die einzelnen vier Felder der Halle separat erwärmt werden. Die Hallendecke ist zudem mit Dämmstoff versehen, der nur wenig Nachhall zulässt. Die großzügig gefassten Oberlichter und das seitliche Lichtband sorgen für viel natürliches Licht, deshalb muss die Halle weniger beleuchtet werden. Das gilt ebenso für die Sanitär- und Umkleideräume, für die zudem ein ausgeklügeltes Heiz- und Belüftungssystem eingebaut wurde. Das Wasser für die Duschen wird beispielsweise erst kurz vor der Nutzung über einen Wärmetauscher auf Temperatur gebracht; auch die Lüftung ist auf die Nutzung exakt eingestellt.

Stromkosten wiederum werden dadurch gesenkt, dass die Beleuchtung über Sensoren selbstständig gesteuert wird. „Die Investitionskosten sind zwar etwas höher, aber dafür sparen wir bei den Betriebskosten“, erklärt Heinz Hannemann. „Die neue Halle ist im Grunde genommen wartungsfrei.“

Bei der Gestaltung wurde Wert darauf gelegt, wenig Angriffsflächen für Zerstörungen zu bieten, betont Hannemann. Aus diesem Grund gibt es auch ein elektronisches Schließsystem, mit dem genau nachverfolgt werden kann, wer und wann auf- oder zugeschlossen hat.

Bis zum Monatsende sollen laut Heuer die Handwerker fertig sein. Zurzeit sind Mitarbeiter einer Spezialfirma damit beschäftigt, die Trennwände für die Vier-Felder-Sporthalle zu nähen und aufzuhängen, zeitgleich werden letzte Arbeiten in den Umkleiden und den sanitären Räumen ausgeführt. Die Banden müssen noch beklebt und in den Geräteräumen einige Leichtbauwände eingezogen werden. In der kommenden Woche sollen die Bänke für die Tribüne geliefert und montiert werden. Genau 199 Zuschauer werden hier ihren Platz finden.

Die Vorrichtungen für fest installierbare Sportgeräte sind bereits vorhanden, viele werden später einfach von der Decke heruntergelassen – damit wird der Boden geschont. Kleingeräte werden hingegen erst nach Ende der Bauarbeiten angeliefert. Die Markierungen auf dem Hallenboden entsprechen alle dem aktuellen Regelwerk. Und natürlich ist die (ohne Geräte-, Umkleideräume und sanitäre Anlagen) 31 mal 63 Meter große BBZ-Sporthalle auch barrierefrei, so dass sogar Rollstuhlsport hier möglich wäre.

„In der Belegungsphase“

Rund ein Drittel der zu vergebenden Arbeiten sind an Betriebe im Kreisgebiet gegangen, betont Hannemann. Spezialarbeiten wie etwa der Bodenbelag oder die Trennwände würden dagegen nur von wenigen Unternehmen bundesweit ausgeführt.

„Wir sind jetzt in der Belegungsphase“, fasst Josef Heuer den von ihm selbst so genannten „Endspurt“ beim Hallenneubau zusammen. „Zum 1. März kann die Halle genutzt werden. Der Termin wird gehalten“, verspricht der Projektleiter. Karl-Heinz Röben ist sichtlich zufrieden. „Und der Kostenrahmen von 4,5 Millionen Euro wird ebenfalls eingehalten“, ergänzt der Fachbereichsleiter.

Torsten Wewer Kanalmanagement / Redakteur
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