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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

UMWELT: Energie vom Dach der Tennishalle

06.05.2009

LEMWERDER „Lemwerder ist wieder einen Schritt weiter in Richtung Solargemeinde.“ Das hob Bürgermeister Hans-Joachim Beckmann am Montagnachmittag bei der Inbetriebnahme der auf dem Dach der Tennisanlage installierten Photovoltaikanlage hervor.

Initiiert wurde der Bau der Anlage von Herbert Knie und Meinrad Rohde vom Arbeitskreis Tennishalle, die bereits im November 2008 mit der Lichtkraftwerk e.G. Kontakt aufgenommen und Gespräche mit den Vorsitzenden Torge Latza und Maren Nordhoff geführt hatten. „Es ist eine Chance, die Finanzsituation besser darzustellen und einen Beitrag zu den Einnahmen zu leisten, die der Halle zu Gute kommen“, lobte Beckmann.

„Wir von der Lichtkraftwerk e.G. haben uns vor einem Jahr in unserem Büro in Bremerhaven zusammengesetzt und die Idee gehabt, Photovoltaik rentabel umzusetzen“, erklärte Latza seine Geschäftsidee. „Die einen haben das Geld und die anderen die Dächer“, sagt er.

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Die Lichtkraftwerk e.G. ist eine Genossenschaft, die Dächer pachtet. Den Genossen bietet die Lichtkraftwerk eine gute Rendite an. So können auch Mieter, die keine eigenen Dächer besitzen, in Photovoltaikanlagen investieren.

Ein weiteres Gründungsmitglied der Lichtkraft e.G. ist Holger Laudeley. Seit 21 Jahren baut er Photovoltaikanlagen, die seine Frau Cornelia als Bauleiterin montiert. In nur wenigen Tagen hatten die beiden die 600 Quadratmeter große Anlage auf dem Ost-West-Dach der Tennishalle installiert. Ein Viertel des Hallendaches ist mit dieser ersten Ausbaustufe ausgefüllt. 30 KW leistet die Anlage. 20 Jahre Garantie gibt es dafür vom Hersteller. Darüber hinaus ist die Anlage wartungsfrei.

Die Kosten in Höhe von 92 000 Euro hat die Genossenschaft übernommen. Die Pachteinnahmen für die Photovoltaikanlage werden für die Unterhaltung der Tennishalle genutzt.

Für die nächsten drei Ausbaustufen sucht die Lichtkraftwerk e.G. nun neue Geldanleger. Insgesamt ist auf dem Dach nämlich Platz für 105 KW.

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