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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

GNSG: Energieverbrauch sinkt um 52 Prozent

22.08.2008

NORDENHAM Die meisten GNSG-Mieter können sich glücklich schätzen: Bei ihnen schlägt die Verteuerung der Energie nicht so durch wie bei vielen anderen Verbrauchern. „90 Prozent unserer Mieter haben für ihre Heizkosten Rückzahlungen erhalten“, sagt der GNSG-Geschäftsführer Peter Cordes.

Grund ist die umfassende energietechnische Modernisierung nahezu des gesamten Bestandes der Gemeinnützigen Nordenhamer Siedlungsgesellschaft in den Jahren 2005 bis 2007. Dadurch ist der durchschnittliche Energieverbrauch von 293 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr (2001) auf rund 80 Kilowattstunden (2007) heruntergegangen. Das ist weniger als ein Drittel.

„Damit sind wir auch auf dem Markt konkurrenzfähiger geworden“, freut sich Peter Cordes. „Die Nebenkosten – die so genannte zweite Miete – sind dadurch stark reduziert“, ergänzt der GNSG-Prokurist Klaus-Dieter Frenzel.

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Es war im Jahr 2005, als der damalige GNSG-Geschäftsführer und heutige Bürgermeister Hans Francksen beschloss, sich an dem neuen Energiesparprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zu beteiligen. Zu einem Zinssatz von weniger als zwei Prozent nahm die GNSG ein Darlehen von 4,5 Millionen Euro auf. Mit dem Geld wurde ein umfangreiches Programm verwirklicht:

868 der insgesamt 1124 Gasetagenheizungen der GNSG wurden gegen 82 Heizzentralen ausgetauscht, die auf den Dachböden oder in den Kellern untergebracht wurden. Bei den übrigen 256 Etagenheizungen wurden die Kessel erneuert.

Die Dachböden der Mehrfamilienhäuser – insgesamt 17 730 Quadratmeter – wurden mit 20 Zentimeter dicken Dämmplatten ausgestattet.

Die Außenwände fast aller Gebäude der GNSG wurden gedämmt. Zunächst wurden Verbundsysteme eingesetzt, die aber zu einem Veralgen der Wände führten. Dann stellte die Siedlungsgesellschaft auf ein wirksameres Verfahren um: Sie füllte die Hohlschichten der Außenwände mit Hyperlite auf, einem wasserabweisenden Lava-Granulat.

Schließlich wurden die Kellerdecken mit acht Zentimeter dicken Hartschaumplatten gedämmt.

Zusätzlich wurden einige Fenstern und Haustüren ausgetauscht. Dadurch sank der Erdgasverbrauch von 15,5 Millionen Kilowattstunden im Jahr 2004 um 8,07 Millionen Kilowattstunden – oder 807 Kubikmeter – auf 7,5 Millionen Kubikmeter im Jahr 2007. Damit werden 51,9 Prozent Energie eingespart. Der Ausstoß von Kohlendioxid sank um 1870 Kubikmeter pro Jahr.

„Meines Wissens hat kein anderes Wohnungsbauunternehmen seinen kompletten Bestand modernisiert“, sagt Peter Cordes. Jetzt müssten auch die Mieter mitspielen. Cordes empfiehlt den insgesamt rund 3500 Bewohnern der GNSG-Mietwohnungen kurzes Stoßlüften – morgens, mittags und abends. Sonst sei ein großer Teil der Energieeinsparung verloren. Wie der verbrauchsorientierte Energieausweis, der für alle GNSG-Häuser erstellt wurde, zeigt, wird diese Maßgabe überall eingehalten.

GNSG setzt längst auf Energiesparen

Seit 1997 setzt die GNSG auf Wärmedämmung. Zunächst wurden nur die Außenwände mit dicken Styroporplatten versehen. Dieses Verfahren wurde mit der Modernisierung ab 2005 aufgegeben.

Eigentumswohnungen, die die GNSG erstellt hat, verbrauchen ebenfalls wenig Energie. Beim 1994 errichteten Haus Nienburger Straße 4 sind es 85 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr, beim 2003 errichteten Haus Ilsestraße 12 sind es 75 Kilowattstunden, sagt der GNSG-Prokurist Hans-Dieter Frenzel.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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