• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Integration: „Entscheidend ist der Aufenthaltsstatus“

28.04.2016

Wesermarsch Migranten und Flüchtlinge als Arbeitskräfte für Unternehmen: Diesem umfangreichen Thema widmete sich die „Erfolgreich am Markt“-Veranstaltung am Dienstagabend im Berufsbildungszentrum an der Gerd-Köster-Straße 4. Die Wirtschaftsförderung Wesermarsch hatte zusammen mit der Bundesagentur für Arbeit und dem Jobcenter Wesermarsch interessierte Arbeitgeber aus der Region eingeladen. Zudem präsentierten sich verschiedene Akteure wie Zeit & Service oder das Refugium.

„Es tun sich hier Chancen gegen den Fachkräftemangel auf“, betonte Landrat Thomas Brückmann bei der Begrüßung der zahlreichen Gäste. Hauptteil des Abends war ein Referat der Rechtsanwältin Ruth Wreesmann vom Arbeitgeberverband Oldenburg. „Das Thema beschäftigt uns seit dem letzten Herbst besonders intensiv.“ In der Beschäftigung von Flüchtlingen sieht die Juristin durchaus Vorteile. Auch die Hürden bei der Beschäftigung seien geringer, als viele glauben. „Entscheidend ist der Aufenthaltsstatus.“ Bei einer Aufenthaltserlaubnis, also einem positiv beschiedenen Asylantrag, gebe es keine Hindernisse. „Hier kann grundsätzlich jede Art von Beschäftigung aufgenommen werden.“ Es gelte aber auch für Arbeitnehmer mit Aufenthaltserlaubnis sowie für Flüchtlinge mit Duldung oder noch nicht abgeschlossenem Asylverfahren das deutsche Arbeitsrecht. Das schließe zum Beispiel auch den Mindestlohn ein.

Während es bei Flüchtlingen mit Aufenthaltserlaubnis keine Hindernisse gebe, müssen Arbeitnehmer bei Geduldeten und Asylbewerbern verschiedene Dinge beachten, so ist immer die Zustimmung der örtlichen Ausländerbehörde und teilweise auch die Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit nötig. „Nehmen Sie vorher Kontakt mit der Behörde auf und lassen Sie sich beraten“, riet Wreesmann den Zuhörern. Dies sei auch wichtig, weil es durchaus Förderungen gebe, die der Arbeitgeber in Anspruch nehmen könne. „Die rechtlichen Hürden sind kalkulierbar“, berichtete Torben Heinen, Personalleiter der Firma Thieling Bau. Viel mehr seien die Sprachhindernisse das Problem. Hier sei vor allem die Politik gefragt, um den Zugang zur Sprachförderung zu erleichtern bzw. neue Möglichkeiten zu schaffen. Sprachförderung, wie das nun genehmigte „Sprint Dual“ der Berufsbildenden Schulen, bei dem die Sprachlernschüler an der BBS Deutsch lernen und gleichzeitig in Betrieben die Berufspraxis kennenlernen.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.


Mehr Infos gibt es bei der Wirtschaftsförderung Wesermarsch unter   http://www.wesermarsch.de/ 
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.