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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Erfolgsgeschichte am Blexer Himmel

25.07.2014

Blexen Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein – auf diese Tugenden kommt es in vielen Lebensbereichen an. Der Segelfluglehrgang, den der Premium-Aerotec-Weserluftsportverein in Blexen alljährlich für die angehenden Fluggerätmechaniker von Premium Aerotec anbietet, fördert diese Tugenden. Und weil er von allen Seiten mehr als geschätzt wird, gibt es ihn seit vier Jahrzehnten. Dieser runde Geburtstag wurde am Donnerstag auf dem Flugplatz gefeiert. Vertreter des Flugzeugwerks und des Vereins waren dabei, die Auszubildenden aus dem ersten Lehrjahr, die jetzt ihren Lehrgang beginnen, und einige derjenigen, die den ersten vor ziemlich genau 40 Jahren absolviert hatten.

Der Vorsitzende des Weserluftsportvereins, Günter Wührmann, begrüßte die Gäste im Festzelt. Von Premium Aerotec kamen der Personalleiter Christian Brecht, Betriebsratsmitglied Ralf Bremer und Ausbildungsleiter Olaf Heinrichs. Die stellvertretende Bürgermeisterin Angelika Zöllner war ebenfalls dabei. Außerdem Dr. Anika Seyfferth vom Nationalparkhaus Museum Butjadingen, das im Rahmen der Lehrgänge Projekte für die junge Leute anbietet. Alle betonten, wie wichtig dieser Lehrgang im Rahmen der Ausbildung ist.

Mulmiges Gefühl

Olaf Heinrichs hob den Teamgeist und den Bezug zur Luftfahrt hervor, der durch den Lehrgang gestärkt werde. Außerdem gehe es um Vertrauen. Jeder, der zum ersten Mal fliegt, habe mindestens ein mulmiges Gefühl. „Deshalb muss Vertrauen aufgebaut werden.“ Das sei ein wichtiger Aspekt im gesamten Berufsleben. Der Ausbildungsleiter dankte den vielen Ehrenamtlichen, die zum Gelingen der Lehrgänge beitragen, den Mitgliedern des Vereins und den Gastfluglehrern.

Zu den Rednern gehörte auch Horst Höpken. Der Rentner war Ausbildungsleiter, als die Zusammenarbeit zwischen dem Flugzeugwerk und dem Verein zustande kam und der erste Lehrgang aus der Taufe gehoben wurde. Die Lehrlinge absolvierten den Kursus vorher in Juist und zwei Jahre in Friedrichsfeld. Das wurde aber irgendwann zu teuer. So kam der Verein vor der eigenen Haustür ins Spiel. Horst Höpken verglich den Lehrgang mit einem Motor, bei dem alle Batterien in Reihe geschaltet werden. „Und das hat hier immer funktioniert.“ Die stärkste Batterie sei Günter Wührmann, der seinerzeit dafür gesorgt habe, dass die Zusammenarbeit zustande kam. Höpkens Fazit: „Wenn es den Lehrgang nicht gebe, müsste er eingeführt werden. Es gibt keine bessere Möglichkeit, um die Teamfähigkeit zu fördern.“

Der Weserluftsportverein wurde 1962 gegründet. In den vergangenen 39 Jahren nahmen insgesamt 1149 Azubis an den Lehrgängen teil. Es gab 18 205 Starts mit dem Segelflugzeug und 2276 mit dem Motorsegler. Und in all den Jahren gab es nicht einen einzigen Unfall.

Schöne Erinnerungen

Viele der Lehrlinge, die bei der Premiere im Jahr 1975 dabei waren, sind noch heute im Einswarder Flugzeugwerk beschäftigt. Wolfgang Littkemann, Wilfried Hoffmann, Heino Büsing, Hergen Schumacher und Peter Lemke nahmen am Donnerstag an der Feier teil. Auch sie erinnern sich alle sehr gerne an ihre ersten Flugerfahrungen zurück.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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