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Britische Premierministerin May kündigt Rücktritt an
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Aktualisiert vor 18 Minuten.

Brexit-Chaos
Britische Premierministerin May kündigt Rücktritt an

NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Erster Schritt auf Weg zum LzO-Neubau

20.09.2014

Brake Der Bau-, Planungs-, Energie- und Umweltausschuss des Stadtrats hat am Donnerstagabend einstimmig die Aufstellung eines Bebauungsplans für das Klippkanne-Gelände an der Bahnhofstraße beschlossen. Damit ist der erste Schritt getan für die neue Filiale der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO), die auf dem Areal entstehen soll, sowie für das neue Wohngebiet, das die Wohnungsbau Wesermarsch dort erschließen möchte.

Wie berichtet, wird die LzO ihre Filiale in der Braker Innenstadt sowie die Bankstellen in Boitwarden und Ovelgönne aufgeben. Sie sollen an der Bahnhofstraße alle unter einem Dach vereint werden. Bernard Looschen, der bei der LzO den Bereich Organisation verantwortet, berichtete, dass die Sparkasse auf einer Fläche von 4000 Quadratmetern ein zweigeschossiges Gebäude mit einer Nutzfläche von 1500 Quadratmetern bauen lassen wolle. Geschehen soll das im vorderen, der Bahnhofstraße zugewandten Bereich des insgesamt 18 000 Quadratmeter großen Areals. Beziehen will die LzO den Neubau Ende 2016, spätestens Anfang 2017.

Gesa Hansen (WGB) erkundigte sich, ob es Nachnutzer für das Filialgebäude in der Braker Innenstadt gibt. Diese Frage mussten Bernard Looschen wie auch Regionaldirektor Gerd Bielefeld verneinen. Bielefeld sagte, dass es zwei Anfragen von Interessierten gegeben habe, die auch bereits das Gebäude besichtigt hätten. Konkret sei aber noch nichts.

Wie berichtet, will die Wohnungsbau Wesermarsch die Fläche inklusive Abriss der bestehenden Gebäude erschließen und den nicht von der LzO benötigten Teil für eine Wohnbebauung nutzen. Dafür stellte der städtische Bauamtsleiter Matthias Wenholt zwei Planungsvarianten vor. Möglich seien Ein-, aber auch Mehrfamilienhäuser. Es gebe bereits Anfragen. Eine Lärmschutzwand soll an der östlichen Grenze des Areals entstehen, um die künftigen Anlieger von der Bahnlinie abzuschirmen.

Die Stadt wird laut Wenholt nach dem aktuellen Stadt der Dinge der Wohnungsbau die Fläche zu einem symbolischen Preis überlassen. Auf die Stadt selbst kämen nur Kosten für eine neues Sanitär- und Umkleidegebäude für die Nutzer des Kunstrasenplatzes zu. Der Neubau ist nötig, weil die Klippkanner Turnhalle ebenfalls abgerissen wird.

Hatte Wenholt gehofft, dass der Bauausschuss der gesamten Planung ohne Diskussion zustimmen würde, dann sah er sich getäuscht. Im Gegenteil, der Bauamtsleiter, der im Oktober zum Landkreis wechseln wird und am Donnerstag seine letzte Bauausschusssitzung im Braker Ratssaal hatte, bekam reichlich Gegenwind.

Mehrere Ausschussmitglieder beklagten sich, dass die sehr umfangreihen Unterlagen zum Tagesordnungspunkt erst eine Woche vor der Sitzung und damit zu spät eingegangen seien.

Hans-Dieter Beck von der CDU sagte, dass die CDU/FDP-Gruppe die Planung zwar „außerordentlich“ begrüße, dass sie aber nicht verstehe, dass die Stadt das Grundstück verschenken und sich dann auch noch Kosten für das neue Sanitär- und Umkleidegebäude ans Bein binden wolle. Wenigstens eine „schwarze Null“ müsste unter dem Strich stehen. Der Ausschuss beschloss die Aufstellung des Bebauungsplans, sieht in diesem Punkt aber noch Bedarf, Details zu klären. Das soll in der kommenden Woche geschehen.

Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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