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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Herzensangelegenheit für die Kardiologen

23.11.2017

Esenshamm Für Dr. Andreas Reents, den Chefkardiologen der Nordenhamer Helios-Klinik, war der gestrige Mittwoch ein besonderer Tag. Vor genau einem Jahr hat es in der Wesermarsch die erste Herzkatheter-Behandlung überhaupt gegeben, damals noch in der alten Klinik an der Albert-Schweitzer-Straße. Zwölf Monate später können der Chefarzt und seine Kollegen Dr. Waheeb Ghazzawi und Dr. Samer Mahfouz sehr zufrieden zurückblicken.

Mehrere Millionen Euro hat sich Helios das Herzkatheterlabor kosten lassen. Die Auslastung ist nach den Worten von Andreas Reents bisher sehr gut. Rund 600 Herzkatheter-Behandlungen haben in den ersten zwölf Monaten in der Helios-Klinik stattgefunden. Nach den Worten der Helios-Pressesprecherin Anja Brandt sind die niedergelassenen Ärzte in Nordenham und Umgebung dankbar für die Einrichtung.

Das Programm

Mit einer Einführung von Chefarzt Dr. Andreas Reents startet am Mittwoch, 29. November, um 14 Uhr der Thementag „Das schwache Herz“ in der Caféteria der Helios-Klinik. Ab 14.10 Uhr referiert Dr. Michael Bodammer zum Thema „Was macht das Herz schwach?“ Oberarzt Dr. Waheeb Ghazzawi will ab 14.40 Uhr erklären, woran man eine Herzschwäche erkennt. „Der ungesunde Schlaf: Ein besonderer Risikofaktor für die Herzschwäche“ ist ab 16 Uhr das Thema von Dr. Andreas Möller, dem Leiter des Schlaflabors Wilhelmshaven. Ab 16.30 Uhr spricht Oberarzt Dr. Samer Mahfouz über „Medikamentöse und interventionelle Therapie der Herzschwäche“.

Die Besucher können das Herzkatheterlabor besichtigen. Die Assistenzärzte der Inneren Medizin demonstrieren, wie man seinen Blutdruck selbst misst. Die Physiotherapeuten der Helios-Klinik informieren über Herzsport. Außerdem sind Ansprechpartner der Vareler Selbsthilfegruppe Schlaf-Apnoe und die Diabetesberaterin Birgit Bethge vor Ort.

Das Herzkatheterlabor können sich Interessierte bei einem Thementag „Das schwache Herz“ angucken, der am Mittwoch, 29. November, in der Esenshammer Klinik stattfindet. „Wir wollen den Menschen die Angst vor der Maschine nehmen“, sagt Andreas Reents. „Und wir lassen uns gerne mit Fragen löchern.“

Die Veranstaltung ist Teil der bundesweiten Herzwochen. Andreas Reents und sein Team sowie weitere Experten wollen über die Herzinsuffizienz aufklären. Sie wollen zeigen, wie eine Herzschwäche frühzeitig erkannt, wie sie aufgehalten oder verlangsamt werden kann.

In Deutschland leiden nach Schätzungen zwei bis drei Millionen Menschen an einer Herzschwäche. Die chronische Herzschwäche führt dazu, dass das Herz nicht mehr in der Lage ist, den Körper ausreichend mit Blut zu versorgen.

Andreas Reents freut sich, dass auch externe Kollegen am Thementag teilnehmen. Einer von ihnen ist der Schlafmediziner Dr. Andreas Möller. Nach den Worten von Andreas Reents haben Menschen, die schnarchen, ein höheres Risiko, eine Herzschwäche zu entwickeln. Das Schlaflabor sei inzwischen ein wichtiger Bestandteil der Diagnostik von Herzinsuffizienz.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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