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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Deutsche Bahn: „Fahrkartenverkauf lohnt sich nicht“

11.02.2015

Berne Die letzte Verkaufsstelle in Berne für Fahrkarten der Deutschen Bahn wurde Ende 2014 geschlossen (die NWZ  berichtete). Die Nachfrage nach den Bahntickets sei durchaus gegeben gewesen. Doch der Beratungsaufwand im Edeka-Markt sei nicht mehr zu leisten gewesen, hat die Landtagsabgeordnete Karin Logemann (SPD) erfahren.

Gerade wenig mobile und nicht im Internet aktive Menschen haben nun ein Problem: Die nächste Möglichkeit, ein DB-Ticket zu erwerben, gibt es erst in Elsfleth oder in Vegesack. Karin Logemann fragte nach bei der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen. Die Antwort war ernüchternd: Bei täglich durchschnittlich 420 Ein- und Aussteigenden sei „eine Verkaufsstelle im Bahnhof oder in dessen unmittelbarer Umgebung nach unseren Kriterien als Vertragsvorgabe für die Eisenbahnverkehrsunternehmen im Schienenpersonennahverkehr nicht erforderlich”, sagte Hans-Joachim Menn, Geschäftsführer der Landesnahverkehrsgesellschaft, gegenüber der Landtagsabgeordneten. Die Möglichkeit, einen Fahrschein vor Antritt der Fahrt zu lösen, sei durch die vor Ort befindlichen Fahrscheinautomaten gegeben. Auch für „Antrittsfahrscheine“, die in den Zügen der DB dann mit entsprechenden Tickets verrechnet werden können, gelte das.

Die Bemühungen der Nordwestbahn (NWB), eine Kooperation mit der Deutschen Bahn zu erwirken, durch die auch Fernverkehr-Ticktes an den Automaten gekauft werden können, sei bislang erfolglos gewesen, so Hans-Joachim Menn laut Karin Logemann. Es sei auch nicht möglich, den Antrittsfahrschein auf Sparangebote der DB anrechnen zu lassen.

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Die Landesnahverkehrsgesellschaft arbeite daran, dieses Problem zu lösen, versichere Hans-Joachim Menn, so Karin Logemann weiter. Weiterhin sei die DB zwar ein Vertragspartner, aber für die Lizensierung von Verkaufsagenturen vor Ort selbst zuständig.

Es liege weiterhin die Einschätzung vor, dass das Interesse der DB am Ticketverkauf in der Fläche trotz steigender Nachfrage nachgelassen habe. Eine faire Vergütung der Verkaufsagenturen durch die DB befürworte auch die Landesverkehrsgesellschaft, könne aber in diesem Punkt keinen Einfluss auf die Deutsche Bahn nehmen.

„Ich werde das Thema weiter verfolgen und hoffe, dass es in Kürze eine zufriedenstellende Lösung für alle Bürger in Berne geben wird”, sagte Karin Logemann zuversichtlich.

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