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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Mobilität: Fahrräder finden neue Besitzer

14.04.2014

Lemwerder „Als wir morgens um sieben zum Aufbauen kamen, standen die ersten Fahrräder bereits auf dem Platz“, freuten sich Marktmeister Jürgen Bösche und Harald Schöne über die andauernde Beliebtheit des Fahrradmarktes, den die FDP jeden April in Lemwerder organisiert.

Zum 19. Mal hatten sie und ihre Mitstreiter zu der Veranstaltung auf den Rathausplatz eingeladen, bei der weit mehr als 200 gebrauchte Drahtesel und bunte Kinderfahrzeuge aller Größen zur Auswahl standen. Nach dem Motto „Der frühe Vogel fängt den Wurm“ ließen die ersten Interessenten auch nicht lange auf sich warten, um schon vor dem offiziellen Beginn im Morgennebel auf Schnäppchenjagd zu gehen.

Bis zu 350 Schaulustige und Käufer gleichzeitig schoben sich zeitweilig zwischen den in Reihen aufgebauten Fahrzeuge durch, die alle ordentlich mit einem Preisschild ausgezeichnet waren.

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Die Veranstaltung, die einst mit 40 Fahrrädern begann, zieht inzwischen Verkäufer und Käufer aus der gesamten Region nach Lemwerder. „Einige der ersten angebotenen Kinderräder sind nach dem Entwachsen seiner jungen Besitzer schon mehrfach wieder hier gesichtet worden“, schmunzelte Schöne, der am Infostand der FDP bei heißem Kaffee und vielen Gesprächen besonders viel Spaß an einem 41 Jahre alten, viel bestaunten Heimtrainer hatte.

Etwas vielfältiger war das Markttreiben in diesem Jahr geworden, denn neben den Ständen von ADFC oder der Codierungsaktion von Polizei und Verkehrswacht waren die Stedinger DLRG-Gruppe und die DJK-Wasserwanderer gerne der Einladung der Veranstalter gefolgt, um ihre Vereine zu präsentieren.

Auf einem guten Weg, den Rekord von 2011 mit 67 Fahrradcodierungen zu knacken, sah sich Volker Buchmann von der Lemwerderaner Polizei. Mit einem zweiten, moderneren Gerät konnten er und seine Kollegen von der Verkehrswacht dieses Mal auch E-Bikes und Rahmenformen abseits der Norm mit dem unverwechselbaren Code für Wohnort, Straße und Hausnummer versehen, der Langfinger abschreckt oder das Rad beim Auffinden problemlos seinem Besitzer zuordnen lässt – eine kostenlose Möglichkeit, von der gerne Gebrauch gemacht wurde.

Für Emma und Joshua kam diese Idee allerdings spät. Beiden Geschwistern wurde aus dem heimischen Carport die Räder geklaut. Die Auswahl bei dem großen Angebot fiel gar nicht so leicht, doch nach diversen Probefahrten wurde schließlich etwas Passendes gefunden, so dass beide Kinder nun mit einem neuen Drahtesel in den Frühling starten können.

Die eingenommenen Standgebühren möchten die Veranstalter unter ADFC, Stedinger DLRG und DJK-Wasserwanderer verteilen, so der Vorsitzende Schöne.

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