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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Nachhaltigkeit: Fairer Handel verbindet Regionen

08.06.2016

Brake Wolfgang Romanowski reicht die Tasse mit dem Fairtrade-Kaffee über den Tresen, auf dem auch ein kleiner Korb mit Gebäck steht. Die Fahrgäste bedienen sich. Er biete heute ausnahmsweise Fairtrade-Produkte an, sagt der Betreiber des Kiosks auf der Fähre Brake-Sandstedt.

Der Dienstag ist ein besonderer Tag: Erstmals treffen sich die regionalen Steuerungsgruppen der Fairtrade-Städte Brake und Bremerhaven sowie Geestland und der Gemeinden Hagen im Bremischen zu einem Gedankenaustausch. „Wir wollen den Gedanken weiter in die Öffentlichkeit bringen. Ziel ist es, uns zur Fairtrade-Region Unterweser zusammenzuschließen“, sagt Brakes Bürgermeister Michael Kurz während der Überfahrt nach Sandstedt. Beim verkaufsoffenen Sonntag in Brake habe es schon einen regen Austausch gegeben, merkt er an.

Auf der östlichen Weserseite wird die Braker Steuerungsgruppe, zu der sich auch ein Fairtrade-Mitglied aus Rodenkirchen gesellt hat, herzlich empfangen. Andreas Wittenberg, Bürgermeister der Gemeinde Hagen im Bremischen, begrüßt die Wesermärschler. Er spricht von einem Brückenschlag nach Brake. Fairtrade sei ein wichtiges Thema. Er lobt das Engagement der Ehrenamtlichen, die das Projekt für Gemeinden und Städte vorantreiben. „Wir wollen heute eruieren, wie wir uns weiter vernetzen können“, betont er. „Ich finde es toll, dass die Fairtrade-Gedanken immer größer werden“, merkt er noch an.

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Die Mitglieder der Fairtrade-Steuerungsgruppen wollen weserübergreifend stärker zusammenarbeiten. „Unser großes Ziel ist die faire Weserregion“, sagt Karin Rothmann, Sprecherin der Fairtrade-Gruppe aus Hagen. Mit einem Präsentkorb bedankt sie sich bei Peter Schultze, dem Geschäftsführer des Fährbetriebs. Er stellte die „Fair-Verbindung“ her und sorgt für die Überfahrt. Dem Netzwerk zwischen den Fairtrade-Towns Brake, Hagen in Bremischen, Bremerhaven und der Stadt Geestland steht so nichts im Wege.

Ein Anfang zur fairen Küstenregion ist gemacht. Händler und Gastronomen müssten davon überzeugt werden, fair gehandelte Produkte in ihrem Sortiment aufzunehmen, sagt Michael Kurz. Die Stadtverwaltung geht nach seinen Worten mit gutem Beispiel voran. Seit Wochen gebe es im Rathaus Fairtrade-Kaffee sowie Orangensaft und Kekse aus fairer Produktion.

Wolfgang Romanowski jedenfalls bietet auf der Fähre schon einmal fairen Kaffee und Plätzchen an – zumindest am Dienstag.

Video

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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