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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Nationalpark-Haus In Fedderwardersiel Mit Neuer Dauerausstellung Wiedereröffnet: Großes Lob für kleines Museum

16.05.2018

Fedderwardersiel Werner Beckmann ist am Montag als letzte Amtshandlung noch vorsichtig über das Hafen-Diorama gerobbt, um ein paar tote Fliegen aus dem „Wasser“ zu fischen. Das gehört zwar eigentlich nicht zu den Aufgaben des Münsteraner Präparators. Aber schließlich sollte alles schick sein am großen Tag. Und da packt jeder aus der großen Museumsfamilie dort mit an, wo es etwas anzupacken gibt.

Am Dienstag war dann tatsächlich alles schick. Davon konnten sich die 200 geladenen Gäste überzeugen, die mit dem Trägerverein und den beiden Leiterinnen Dr. Anika Seyfferth und Friederike Ehn die Wiedereröffnung des Nationalpark-Hauses im Fedderwardersieler Hafen feierten. Für das runderneuerte Museum und diejenigen, die diese Runderneuerung gestemmt haben, gab es jede Menge Lob und Beifall.

Drei Themenbereiche

Das Nationalpark-Haus hat eine komplett neue Dauerausstellung erhalten, die den Titel „Leben im Wandel der Zeit“ trägt. In den drei Themenbereichen „Wasserwelten“, „Landgang“ und „Luftige Höhen“ werden die unterschiedlichsten Aspekte des Lebens im und am Wattenmeer beleuchtet – anschaulich, interaktiv und modern.

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Dafür, dass die neue Dauerausstellung barrierefrei zugänglich ist, hat die Gemeinde durch den Anbau eines Fahrstuhls und eine Umgestaltung des Eingangsbereichs gesorgt. Zudem ist Geld in die Erneuerung der Elektrik und in Maßnahmen zum Brandschutz geflossen. Und das Gebäude, das der Gemeinde gehört, hat einen neuen Anstrich erhalten.

Auf einen Sektempfang, bei dem die Gäste Zeit für einen Klönschnack hatten, folgte in einem großen Festzelt der offizielle Teil der Eröffnung. Das erste Wort hatte Bürgermeisterin Ina Korter. Sie sprach von einem „ambitionierten Projekt“, das seinen Abschluss finde.

Nicht jeder habe angesichts des großen Finanzvolumens – 700 000 Euro hat alleine die neue Dauerausstellung gekostet – daran geglaubt, dass dieser Abschluss gelingen kann. Doch mit großem Engagement aller Akteure sei es gelungen, ein Angebot zu schaffen, das Ausstrahlung in die gesamte Region und darüber hinaus haben werde, so Ina Korter. Sie dankte besonders dem Land Niedersachsen für die finanzielle Unterstützung sowie den Hausleiterinnen Dr. Anika Seyfferth und Friederike Ehn: „Wir sind froh, dass wir Sie haben.“

Rolf Jungwirt, Vorsitzender des Trägervereins des Museums, ließ in einer sehr launigen Rede die nicht wenigen Klippen Revue passieren, die es auf dem Weg zur neuen Dauerausstellung zu umschiffen galt. Oft genug habe bei ihm das Telefon geklingelt und Friederike Ehn sei dran gewesen: „Rolf, du musst sofort herkommen!“ Letztlich sei für jedes Problem eine gute Lösung gefunden worden. Dafür dankte Rolf Jungwirt allen Beteiligten – allen voran den Hausleiterinnen, die sich durch nichts hätten unterkriegen lassen.

Nachhaltigkeit gefragt

Für das Land sprach Frank Doods, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz. Er ging auf die besonderen Herausforderungen ein, die sich dadurch ergeben, dass im Wattenmeer globales Wirtschaften und global bedeutsame Natur in unmittelbarer Nachbarschaft stattfinden. Frank Doods plädierte für einen auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Tourismus, bezeichnete das Nationalpark-Haus in dieser Hinsicht als einen „Leuchtturm“, der erheblich dazu beitrage, die Akzeptanz der Schutzwürdig des Wattenmeeres zu erhöhen.

Peter Südbeck, Leiter der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer, hob zwei Besonderheiten des Nationalpark-Hauses hervor: die ehrenamtliche Tatkraft, die das Haus präge, und die Tatsache, dass in der Ausstellung Natur und Kultur gleichermaßen thematisiert und miteinander verknüpft werden. So erlaube das Museum, durch einen Blick in die Vergangenheit Lehren für die Zukunft zu ziehen.

Der stellvertretende Landrat Uwe Thöle bezeichnete das Museum als eine große kulturelle Bereicherung für den Landkreis, ehe die Gäste das Buffet stürmen und durch die neue Dauerausstellung streifen konnten.


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Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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