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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Kutterhafen bald eine autofreie Zone?

15.03.2019

Fedderwardersiel Der Kutterhafen in Fedderwardersiel ist ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen und Tagesgäste. Die meisten von ihnen reisen per Auto an. Und wer Glück hat, ergattert einen Parkplatz direkt im Hafen. Damit könnte es bald jedoch vorbei sein. Der Bauausschuss des Gemeinderats hat mehrheitlich beschlossen, dass Tourismus-Service Butjadingen ein Konzept für eine Neugestaltung des Hafens entwickeln soll, das als nächstes touristisches Großprojekt umgesetzt werden könnte. Dabei soll auch darüber nachgedacht werden, ob der Hafen komplett zur autofreien Zone wird.

Den Anstoß für die Diskussion im Bauausschuss hatte Ralph Krümpelmann gegeben. Der CDU-Ratsherr und Gastronom, der neben dem Kachelstübchen in Burhave auch das Havenhuus in Fedderwardersiel betreibt, hatte beantragt, dass für die Straße Am Hafen, an der unter anderem das Nationalpark-Haus und der Lebensmittelmarkt liegen, während der Saison von Mai bis Oktober ein absolutes Halteverbot eingeführt wird. Ein zweiter Teil des Antrag betrifft zwei Holzterrassen nach dem Vorbild der neu gestalteten Strandallee in Burhave, die in Fedderwardersiel vor der Häuserzeile installiert werden könnten. Pro Terrasse würden rund 14 000 Euro fällig, so Ralph Krümpelmann.

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gibt es auf einen bereits Ende vergangener Woche veröffentlichten Artikel der NWZ zu dem Thema überwiegend positive Reaktionen. Viele Kommentatoren würden es begrüßen, wenn im Fedderwardersieler Hafen künftig nur noch Liefer- und Anwohnerverkehr zugelassen würde. Sie geben aber zu bedenken, dass ausreichend Behindertenparkplätze im Hafen vorgehalten werden müssten.

Lambertus Poll bezweifelte, dass es für solche Terrassen im Hafen eine Genehmigung geben würde. Und er merkte auch an, dass man nicht über die Köpfe der Fedderwardersieler hinweg ein absolutes Halteverbot einführe dürfe.

Andere Ratsherren möchten dagegen noch weit über Ralph Krümpelmanns Antrag hinausgehen. Jürgen Sprickerhof (Grüne) sagte, dass man über einen komplett autofreien Hafen nachdenken müsse. Der große Parkplatz östlich des Hafenbeckens biete genügend Stellplätze, so dass man im Hafen selbst lediglich noch einige Behindertenplätze vorhalten und den Anlieger- und Lieferverkehr zulassen müsste. Alle würden dabei profitieren, ist Jürgen Sprickerhof überzeugt.

Ralf Töllner von der CDU bezeichnete den Kutterhafen als ein „Schmuckstück“, das es weiterzuentwickeln gelte. Statt nur zwei Terrassen anzulegen, sollte man sich über ein Konzept für eine weitere Aufwertung des Hafens Gedanken machen, regte er an. Eben das soll Tourismus-Service Butjadingen nun tun. Ob das am Ende auch bedeutet, dass Autos aus dem Hafen verbannt werden, bleibt abzuwarten.

Derweil soll die Gemeindeverwaltung Erkundigungen darüber einholen, ob die Möglichkeit besteht, auf der Straße am Hafen ein absolutes Halteverbot einzurichten.

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Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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