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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Wirtschaft: Firma Rommerskirchen gerettet

16.08.2011

BRAKE Die Woche in Brake hat mit einer guten Nachricht begonnen: Die Firma Rommerskirchen ist gerettet. Als Geschäftsführer einer neu gegründeten Gesellschaft – der Pur-Tech GmbH & Co. KG – übernimmt Wolfgang Rommerskirchen die Firma, die er 1988 selbst gegründet hatte.

Wolfgang Rommerskirchen hatte die Firma 1994 an Dr. Karl Netzel abgegeben. Im Juli 2010 musste Netzel einen Insolvenzantrag stellen. Als Insolvenzverwalter wurde der Rechtsanwalt Stefan Hinrichs aus Oldenburg eingesetzt, der sich darum bemühte, die Firma Rommerskirchen wieder auf die Beine zu bringen.

Zu diesem Zweck hatte Hinrichs mit potenziellen Investoren verhandelt, die Interesse bekundet hatten, den Betrieb zu übernehmen. Die Verhandlungen zerschlugen sich jedoch. Weil das Unternehmen laut Hinrichs nicht mehr über ausreichend Liquidität verfügte, um Verbindlichkeiten aus  dem laufenden Geschäftsbetrieb auszugleichen, hatte der Insolvenzverwalter Ende Juli keine andere Möglichkeit mehr gesehen, als den Geschäftsbetrieb ein- und die Beschäftigten von der Arbeit freizustellen.

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Das schien das endgültige Aus für die in der Max-Planck-Straße in Brake ansässige, auf die Herstellung von Formteilen aus Polyurethan spezialisierte Firma Rommerskirchen zu sein.

Was Hinrichs in einem Gespräch mit der NWZ  als „ganz kleinen Hoffnungsschimmer“ gesehen hatte, entpuppt sich jetzt aber als die Rettung für den Betrieb. Die neu gegründete Pur-Tech GmbH & Co. KG, bei der Wolfgang Rommerskirchen als Geschäftsführer fungiert, hat die Firma Rommerskirchen nach dessen Auskunft gekauft und werde sie nun weiterbetreiben.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien während der Insolvenzphase überaus motiviert gewesen und hätten sehr gute Arbeit geleistet, lobt der 60-jährige Rommerskirchen. Nicht zuletzt dadurch sei es gelungen, die Kunden bei der Stange zu halten. „Aufträge sind vorhanden. Ich habe großes Vertrauen in die Zukunft“, sagt Rommerskirchen.

Nach Auskunft des früheren und jetzt neuen Chefs wird der Geschäftsbetrieb mit vorerst 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fortgesetzt. Die anderen Beschäftigten aus der zuletzt 22-köpfigen Belegschaft hätten teilweise einen neuen Job gefunden, berichtet Rommerskirchen.

Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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