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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Justiz: Fiskus um eine Million betrogen

26.03.2014

Nordenham /Oldenburg Wegen Steuerhinterziehung in großem Stil hat die Wirtschaftsstrafkammer des Oldenburger Landgerichtes am Dienstag drei Geschäftsführer und Gesellschafter von Internet-Firmen aus Nordenham, Schiffdorf und Bremen verurteilt. Sie erhielten Bewährungsstrafen von bis zu zwei Jahren.

Die 51, 57 und 60 Jahre alten Angeklagten hatten den Feststellungen des Gerichts zufolge zwischen 2006 und 2010 mit Scheinrechnungen den Fiskus um rund eine Million Euro betrogen.

Der 51-jährige und der 60-jährige Angeklagte waren als Geschäftsführer und Gesellschafter der Internet-Firmen in Nordenham und Bremen tätig, der 57-Jährige als Subunternehmer der Firmen. Diesem Subunternehmen sollen dann etliche Dienstleistungen in Rechnung gestellt worden sein, die gar nicht erbracht worden waren. In Einzelfällen belief sich die Rechnung auf mehrere 100 000 Euro.

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Mit den Scheinrechnungen konnten dann massenhaft ungerechtfertigt Betriebsausgaben geltend gemacht werden. Lange Zeit blieben die Betrügereien und Steuerhinterziehungen unentdeckt. Doch dann gerieten die Angeklagten ins Visier der Steuerfahnder. Das Gericht stellte gestern fest, dass das Trio von Anfang an die Karten offen auf den Tisch gelegt und auch Aufklärungshilfe geleistet hatte.

Das wurde den drei Angeklagten ganz erheblich strafmindernd angerechnet. Aber auch die Wiedergutmachung des Schadens fiel am Dienstag positiv ins Gewicht. Die Angeklagten aus Nordenham und Bremen hatten eine Million Euro an Steuern nachbezahlt. Aus diesen Gründen setzte das Gericht gestern die Strafen so fest, dass deren Vollstreckung noch zur Bewährung ausgesetzt werden konnte. Mit dem Strafmaß erfüllte das Gericht den Antrag der Staatsanwaltschaft.

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