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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Warnung vor fragwürdiger Kleidersammlung

11.08.2015
NWZonline.de NWZonline 2015-08-11T05:55:29Z 280 158

Container In Jaderberg:
Warnung vor fragwürdiger Kleidersammlung

Jaderberg Ohne offizielle Erlaubnis des Eigentümers steht an der Raiffeisenstraße in Jaderberg ein Altkleidercontainer. Wie berichtet, steht der Container der KSB (Kontainer-Service Berlin) auf einem Baugrundstück. Eigentümer Johann Garrelts von der Jaderberger Wohnlandschaft GmbH stört das nicht – er wurde jedoch nicht gefragt. Er ist nicht der einzige Grundstückseigentümer, dem es so ergeht. Auf der anderen Seite der Raiffeisenstraße steht seit längerem, ebenfalls ohne Genehmigung des Eigentümers, ein Altkleidercontainer. Mittlerweile sind es zwei. Seit Freitag steht neben dem silbernen ein grüner Altkleidercontainer der Bremer Recycling GmbH. Weder beim ersten, noch beim zweiten Altkleidercontainer wurde der Besitzer des Grundstückes um Erlaubnis gefragt. „Den Besitzer vorher zu fragen, wäre angebracht“, findet Johann Garrelts.

Der Landkreis teilte auf Anfrage der NWZ  mit, dass Probleme mit illegalen Sammlungen bislang nicht bekannt seien. Eine Anfrage beim Fachdienst Umwelt zeigt jedoch: Altkleidersammlungen werden häufig ohne Erlaubnis vorgenommen.

„Das ist Standard“, sagt Hans-Dieter Griepenstroh. Dass Altkleidercontainer ohne Erlaubnis des Grundstückseigentümers aufgestellt werden, sei nicht ungewöhnlich. Wer nämlich Altkleider sammeln möchte, müsse dieses beim Fachdienst anzeigen. Dies werde aber häufig nicht getan. Das Problem dabei: „Wir können nicht den ganzen Landkreis kontrollieren.“ Griepenstroh rät deshalb auch dazu, die Altkleidersammlungen zu hinterfragen.

Er weist auf kleine Zettel hin, die ab und zu im Briefkasten landen. Dort werde zwar auf eine Altkleidersammlung hingewiesen – eine direkte Ansprechperson könne dadurch aber nicht ausfindig gemacht werden. Sollte eine nicht angezeigte Altkleidersammlung „ins Netz“ gehen, folgt eine Untersagungsverfügung. Mache die Person mit der Sammlung trotz allem ohne Erlaubnis weiter, drohe, so Griepenstroh, ein hohes Bußgeld. Die Person jedoch gleich zweimal zu erwischen, sei sehr unwahrscheinlich.

Sollte ein Container ungefragt auf einem Grundstück stehen, empfiehlt Griepenstroh den Eigentümern, beim Betrieb der Altkleidersammlung anzurufen. Diese müsse dann dafür sorgen, den Container zu entfernen. Geschieht dies nicht, sollten sich die Eigentümer an einen Juristen wenden. Dieser könne am beten bei weiteren Schritten weiterhelfen.

Die zwei Container an der Raiffeisenstraße sind mittlerweile zugeklebt.