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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Caritas: „Frauen suchen eher Hilfe“

18.05.2011

BRAKE Die Mitarbeiterinnen der Psychosozialen Krebsberatungsstelle waren im vergangenen Jahr 1045-mal gefordert. 47 Prozent dieser Beratungen fanden in den Räumen in der Georgstraße, im Krankenhaus oder bei den Betroffenen zu Hause statt, teilt die Diplompädagogin Sabine Rohlfs mit.

Auch wenn also die persönliche Beratung nach wie vor besonders wichtig ist, steigt die Zahl der telefonischen Beratungen (20 Prozent). Auch schriftliche Anfragen per Internet, insbesondere durch Jüngere, nehmen zu. Die angebotenen festen Telefonsprechstunden seien gerade in einer ländlichen Region „ein Angebot, was auch genutzt wird“, sagt Rohlfs.

Zwar suchen noch immer vor allem Betroffene den fachlichen Rat (51 Prozent), aber die Zahl der Angehörigen, die sich beraten lassen möchten, steigt ebenfalls (46 Prozent.) „Der Trend, dass vermehrt Angehörige beziehungsweise ganze Familien die Beratungsstelle aufsuchen, hatte sich schon in den Vorjahren abgezeichnet“, erklärt Rohlfs.

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Bei den Erwachsenen korrespondiere die Altersstruktur der Ratsuchenden mit der Zunahme der Krebshäufigkeit mit zunehmendem Alter. Größte Gruppe sind danach mit 27 Prozent die 46 bis 55 Jahre alten Personen, gefolgt von den 56- bis 65-Jährigen (25 Prozent). Nach wie vor suchen eher Frauen als Männer die Hilfe in einer Beratungsstelle. Nicht verwunderlich ist deshalb, dass Brustkrebs mit 34 Prozent die häufigste Krebsart ist, mit der die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle im Jahr 2010 konfrontiert wurden. Auffallend ist laut Rohlfs mit neun Prozent „der hohe Prozentsatz der Krebsart Bauchspeicheldrüsenkrebs, von dem bekannt ist, dass er oft rapide tödlich verläuft.“ Daraus ergebe sich verstärkter Beratungsbedarf in den Familien.

Drei Frauen und ein Mann, die im vergangenen Jahr aufgrund ihrer Erkrankung die Hilfe der Beratungsstelle in Anspruch genommen haben, sind laut Rohlfs inzwischen verstorben – darunter eine junge Frau, die zwei Töchter hinterlässt.

Gut angenommen wurde mit 19 Prozent das Beratungsangebot für Kinder und Jugendliche (die NWZ  berichtete), das erst Anfang 2010 eingeführt wurde. Das erweiterte Beratungsangebot ist Teil des Förderprojekts der Deutschen Krebshilfe, für das die Psychosoziale Beratungsstelle des Caritasverbandes Wesermarsch als eine von 24 Beratungsstellen bundesweit ausgewählt wurde. Das Projekt wird unter anderem wissenschaftlich begleitet. Angedacht wird bereits, das Projekt über die geplanten drei Jahre hinaus zu verlängern.

Neben Sabine Rohlfs gehören zum Team die Sozialpädagogin Dominique Forest-Poelman und die angehende Kinder- und Jugendpsychotherapeutin Anke Gerdes, außerdem Birgit Hasselder als Verwaltungskraft.

Das Beratungsangebot für Kinder und Jugendliche (sei es als Betroffene oder als Angehörige von Krebskranken) stellt Anke Gerdes an diesem Donnerstag ab 19.30 Uhr in den Räumen der Beratungsstelle in der Georgstraße 3 vor. Mit dabei sind Vertreter des Vereins für krebskranke Kinder „Fussel“, mit dem es eine Kooperation gibt.

Torsten Wewer Kanalmanagement / Redakteur
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