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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Freiwilligendienst in den Fokus rücken

10.01.2012

BRAKE Die kirchlich-diakonischen Einrichtungen im Kirchenkreis Wesermarsch haben sich zuletzt intensiv mit dem Thema Fachkräftemangel befasst. Um insbesondere auch junge Menschen über die Berufe, Ausbildungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen in den einzelnen Bereichen zu informieren, soll in Kürze in Zusammenarbeit mit der NWZ  eine Telefon-Hotline eingerichtet werden.

Zwei Vertreter unterschiedlicher Einrichtungen werden voraussichtlich an vier Abenden in der Woche vom 23. bis zum 27. Januar in der Braker NWZ -Geschäftsstelle eine Stunde lang Fragen am Telefon beantworten. Genauere Details dazu folgen zeitnah. „Wir wollen informieren und die Attraktivität der sozialen Berufe verdeutlichen“, begründet Karin Schelling-Carstens, Geschäftsführerin des Diakonischen Werks Wesermarsch, die Aktion.

Die Notwendigkeit dazu sieht auch Michael Wilhelm, Leiter des Christophorus-Hauses. „Viele haben ein vollkommen falsches Bild von dem Beruf des Altenpflegers. Es ist eine großartige Gelegenheit, anderen zu helfen. Und außerdem trägt man viel Verantwortung.“ Zudem sinke die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen. „Dabei gibt es ein breites Spektrum an Möglichkeiten der Weiterqualifizierung“, ergänzt Pflegedienstleiterin Gudrun Erichsen von der Sozialstation Stedingen in Berne.

Doch nicht nur in den Pflegeberufen herrscht ein Fachkräftemangel. Auch Karin Springer von der Wohnungslosenhilfe Nordenham beklagt bezogen auf ihre Einrichtung, „dass es immer schwieriger wird, Leute mit Berufserfahrung zu bekommen“.

Das Wohnheim Friedensplatz muss dagegen versuchen, den Wegfall der Zivildienstleistenden zu kompensieren. „Das hat eine große Lücke gerissen. Der Großteil der jungen Männer ist nicht bereit, einen freiwilligen Dienst über ein Jahr zu absolvieren“, hat Leiter Holger Terhorst beobachtet. „Dabei ist das Freiwillige Soziale Jahr eine gute Gelegenheit, seine sozialen Kompetenzen zu erweitern und einen anderen Blickwinkel zu bekommen.“

Mit dieser Telefon-Aktion wolle man junge Menschen deshalb für soziale Berufe sensibilisieren, sagt Schelling-Carstens. Der Zeitraum vom 23. bis zum 27. Januar sei bewusst ins Auge gefasst worden, da in dieser Woche in den Schulen die Halbjahreszeugnisse verteilt werden. Viele Schüler stünden dann vor der Frage, welchen Beruf sie zukünftig ausüben wollen. Das Angebot ergänzt und vertieft die Informationen, die das Onlineportal der Diakonie bietet.

 @   http://www.soziale-berufe.com

Lars Herrmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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