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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Vorgeschmack auf die große Sperrung

12.01.2019

Friedrich-August-Hütte Einen Vorgeschmack auf die Verkehrsbehinderungen, die im Zuge des Brückenneubaus zu erwarten sind, erleben die Autofahrer zurzeit auf der Martin-Pauls-Straße. Im Umfeld der in die Jahre gekommenen Betonbrücke über das Blexer Sieltief ist eine Fahrspur auf der Ostseite gesperrt. Baustellenampeln regeln dort den Verkehr.

Die eigentliche Maßnahme – Abriss der alten und Bau einer neuen Brücke – startet zwar erst im April. Aber die Vorarbeiten für das Großprojekt, das eine achtmonatige Sperrung der Stadtautobahn erfordert, haben bereits begonnen.

Zwei Millionen Euro

Weil es sich bei der Martin-Pauls-Straße um eine Kreisstraße (K 188) handelt, ist der Landkreis Wesermarsch für das Vorhaben zuständig. Zwei Millionen Euro hat der Landkreis im Haushalt 2019 für den Brückenabriss und -neubau reserviert. Nach Angaben des Pressesprechers der Kreisverwaltung, Martin Bolte, ist die Bauplanung inzwischen abgeschlossen. Zurzeit laufe die Ausschreibung der Arbeiten.

Mit der Planung und Umsetzung des Projekts in Friedrich-August-Hütte hat der Landkreis die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Oldenburg beauftragt. An den Kosten der Baumaßnahme muss sich auch die Stadt Nordenham beteiligen, allerdings nur für die Geh- und Radwege in dem Bereich.

Die jetzt gestarteten Vorarbeiten betreffen die Versorgungsleitungen, die an der Brücke angebracht sind. Sie müssen vor dem Abriss des Bauwerks umgelegt werden. Künftig verlaufen diese Stränge nicht mehr entlang der Brücke, sondern durch Rohre unter dem Sieltief. Ziel ist, die Neuverlegung der Versorgungsleitungen bis Anfang April und damit rechtzeitig zum Beginn der Brückenarbeiten erledigt zu haben.

Laut Martin Bolte ist es auch denkbar, dass die Leitungarbeiten schneller abgeschlossen sind, wenn das Wetter mitspielt. Dann könnte die Martin-Pauls-Straße zwischendurch wieder für einige Tage ohne Einschränkungen befahrbar sein.

Sobald es der betagten Sieltiefsbücke an den Kragen geht, gibt es für den Verkehr an der Stelle kein Durchkommen mehr. Die Vollsperrung der Stadtautobahn in diesem Abschnitt ist voraussichtlich bis Anfang Dezember notwendig. Aber auch hier gilt, dass das nicht zu beeinflussende Wetter ein entscheidender Faktor ist.

Nach Angaben der Kreisverwaltung ist es aufgrund der Konstruktionsweise der Brücke nicht möglich, sie halbseitig abzubrechen, um jeweils eine Fahrspur in Betrieb halten zu können. Auch die Errichtung einer Behelfsbrücke komme nicht in Betracht. Dafür wären laut Martin Bolte die Kosten zu hoch und die Platzverhältnisse nicht geeignet.

Der Pressesprecher betont, dass die Baumaßnahme „so schnell wie möglich“ umgesetzt werden soll. Denn allen Beteiligten sei klar, dass die Straßensperrung für die Verkehrsteilnehmer beträchtliche Unannehmlichkeiten mitbringt.

Es werden Umleitungsstrecken ausgeschildert. Während Lastwagen über die Bundesstraße 212 fahren müssen, verläuft die Ausweichroute für Autos, Motorräder und Linienbusse über die Blexersander Straße. Der aus dem Süden kommende Verkehr wird über die Viktoriastraße und die Atenser Allee in Richtung Norden geführt.

Radfahrer und Fußgänger sollen bei der Grundschule Friedrich-August-Hütte die kleine Brücke nutzen, die von der Margaretenstraße zur Siedlung Glückauf II und zur Blexersander Straße führt.

Brücke für die Feuerwehr

Für schwere Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr – aber nur für sie – lässt der Landkreis Wesermarsch eine provisorische Brücke im Bereich der Schienenquerung Helgoländer Damm/Johannastraße anlegen.

Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
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