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Feuer in Sandkrug

NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Anerkannt: Zinkhütte arbeitet nachhaltig

09.10.2019

Friedrich-August-Hütte „Die Arbeit für diese Anerkennung war immens. Da mussten wir schon ordentlich und tief in unsere Organisation und unsere Prozesse gehen, um alles dokumentieren zu können“, sagt Rainer Wahlers, Geschäftsführer der Nordenhamer Zinkhütte. „Was wir zunächst eingereicht hatten, reichte nicht. Wir mussten nachlegen“, bestätigt Katja Hennig, die für Risiko-, Chemikalien- und Qualitätsmanagement zuständig ist.

Die Rede ist von der Kennzeichnung, welche die Nordenhamer Zinkhütte jetzt als erstes Unternehmen im Landkreis Wesermarsch von der Niedersachsen-Allianz für Nachhaltigkeit zugesprochen bekommen hat.

Diese Allianz ist eine Kooperation zwischen Landesregierung, Wirtschaftsverbänden, Gewerkschaften und Kammern. Sie will Impulse in Unternehmen setzen, die im betrieblichen Alltag ankommen und dauerhaft wirken. Gefördert wird die Allianz vom niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz.

Ziel: Nachhaltigkeit soll sich in Unternehmen auszahlen – ökologisch, ökonomisch und sozial. Die Nordenhamer Zinkhütte hat die Voraussetzungen erfüllt und darf jetzt werben: „Wir sind dabei.“

Bei der Übergabe des darauf hinweisenden Schildes sagte am Dienstag Torben Kokott, Referent für Energie und Umwelt der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer: „Nachhaltigkeit in allen Belangen wird immer wichtiger – auch für das Image von Unternehmen.“ Um sich am Markt behaupten zu können werde auch wichtiger, wie Unternehmen mit ihren Mitarbeitern umgehen und sich sozial engagieren.

Hinsichlich ökologischer Nachhaltigkeit verweist Marco Spohler, der in der Hütte für Energie- und Umweltmanagement zuständig ist, auch auf kontinuierliche Verbesserungen durch Erneuerung der Antriebe. Im Umweltmanagement sei die Hütte ebenfalls zertifiziert.

Das betriebliche Vorschlagswesen, das Mitarbeiter zu vielfältigen Verbesserungsvorschlägen ermutigt, und das Qualitätsmanagement erfüllen laut Katja Hennig die Anforderungen an ökonomische Nachhaltigkeit. Dabei werden die Mitarbeiter aktiv einbezogen bei der Ausgestaltung ihrer Arbeitsplätze.

Im Bereich sozialer Nachhaltigkeit erreicht die Zinkhütte die Kennzeichnung der Allianz unter anderem dadurch: Es gibt ein betriebliches Gesundheitsmanagement zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit und Gesundheit der 375 Mitarbeiter.

Besonders wichtig ist der Zinkhütte zudem: Auszubildende nehmen am Projekt „Energie-Scouts“ der IHK Oldenburg teil. Damit sollen junge Menschen an das Thema Energieeffizienz heranführt und ihnen die Möglichkeit geben werden, eigene Ideen zu entwickeln und diese auch umzusetzen. So erhalten die Auszubildenden die Möglichkeit, für sich selbst, das eigene Unternehmen und auch für die Gesellschaft einen Teil zur Energiewende beizutragen.

Geschäftsführer Rainer Wahlers verweist auch Investitionen für bessere Techniken zur Reduzierung des Energieverbrauchs. Da sei die Hütte bereits so weit vorangeschritten, dass im Produktionsbereich der Elektrolyse nichts mehr herauszuholen sei. Das energieintensive Unternehmen benötigt für die Produktion von Zink und Zinklegierungen jährlich etwa 650 000 Megawattstunden Strom. Das entspricht dem jährlichen Verbrauch von etwa 160 000 Drei-Personen-Haushalten in Deutschland. 85 Prozent dieser Strom-Menge werden bei der Elektrolyse verbraucht.

Auch bei versteckten Emissionen werde jeder Schritt detailliert erfasst, geprüft und bewertet, versichert stellvertretender Produktionsleiter Falk Nebel.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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