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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

18-Tonnen-Teile millimetergenau platziert

22.08.2019

Friedrich-August-Hütte Stück für Stück zur neuen Brücke ging es am Mittwoch auf der Baustelle am Blexer Sieltief in Friedrich-August-Hütte. Und dabei war Millimeterarbeit gefragt. Bis zur endgültigen Fertigstellung des Abschnitts der Martin-Pauls-Straße (Kreisstraße 188) dauert es zwar einige noch Monate, doch nun im dritten Bauabschnitt nimmt das Bauwerk langsam wieder Formen an.

„Jetzt kann man zumindest schon die Kontur der Brücke sehen“, sagt auch Robert Folgmann, Geschäftsführer der Firma Herdejürgen und Harmsen, die in federführender Funktion für den Neubau der Straßenbrücke über das Blexer Sieltief verantwortlich ist. Beim Landkreis Wesermarsch werden die Arbeiten an der Kreisstraße in Friedrich-August-Hütte vom Fachdienst Liegenschaften betreut.

Am Mittwoch wurden auf die bereits vorbereiteten sogenannten Widerlager an beiden Seiten des Sieltiefs nun Betonfertigteile zum Brückenüberbau aufgelegt. Insgesamt zwölf Fertigteile wurden per Kran an die richtige Stelle gehievt und mussten dort millimetergenau eingepasst werden. Rund 18 Tonnen wiegt jedes der zwölf Teile, berichtet Polier Rolf Kramer. Auf diese sogenannte Bewehrung wird dann nochmals eine Betonschicht, der sogenannte Aufbeton, gelegt. Diese Schicht werde rund 20 Zentimeter dick, sagt Rolf Kramer.

Bisher seien die Arbeiten voll im Plan, sagt Robert Folgmann. Nach dem Abriss der Brücke waren in zwei Projektphasen neue Pfähle gesetzt und Fundamente gelegt worden, zählt Rolf Kramer auf.

Trotz des bisher reibungslosen Ablaufs will Robert Folgmann keine Prognosen über eine mögliche frühere Fertigstellung und somit Freigabe für den Verkehr äußern. Geplant sei eine Fertigstellung Mitte Dezember. Bei diesem Termin bleibe es auch, betont er. Überraschungen könne man beim Bau immer erleben. Bisher habe es aber keine erwähnenswerten Vorfälle gegeben, freut er sich.

Seit Mitte April ist die Martin-Pauls-Straße in Friedrich-August-Hütte für die Bauarbeiten gesperrt und der Verkehr fließt über die eingerichtete Umleitung über Atens.

Die alte Brücke war 1908 errichtet und inzwischen zweimal erweitert worden. Weil die Standsicherheit der alten Brücke gefährdet war, kam eine Sanierung nicht mehr in Betracht und ein Neubau war erforderlich. Die Kosten liegen bei rund zwei Millionen Euro.


Ein Video sehen sie unter   www.nwzonline.de/videos/mein-landkreis/wesermarsch 
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Merle Ullrich Nordenham / Redaktion Nordenham
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