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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Interview: Frivol, kurios und wunderbar

21.12.2013

Frage: Frau Hoger, Sie sind bereits zum dritten Mal als „Stargast“ bei den Berner Bücherwochen dabei. Wie kam das zustande?

Hoger: Man hat mich angerufen und gefragt.

Frage: Das heißt also, dass es Ihnen hier ganz gut gefällt. Was macht den Reiz der Bücherwochen für Sie aus?

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Hoger: Ich mag ganz einfach Privatinitiativen, dann hat man ein besonders aufmerksames und dankbares Publikum. Außerdem macht Herr Rakow auch sehr schöne Sachen für Kinder, und so etwas unterstütze ich gern.

Abschluss der Berner Bücherwochen

Die Konzertlesung beginnt am Sonntag um 17.30 Uhr in der St.-Marien-Kirche Warfleth. Für die seit Monaten ausverkaufte Veranstaltung sind nach Krankheitsabsagen noch einige wenige Restkarten verfügbar. Mehr Infos erteilt Reinhard Rakow, Telefon   04406/920046.

Die offizielle Abschlussveranstaltung der vierten Berner Bücherwochen beginnt am Sonntag aber bereits um 11.30 Uhr in der Mensa der Grundschule Ganspe. Hier werden die diesjährigen Preisträger für die besten Beiträge zur weltweit ausgeschriebenen Anthologie „Trotz alledem“ vorgestellt und gewürdigt.

Über die Auszeichnungen entscheidet eine Jury aus Prof. Dr. Thöming (Literaturwissenschaftler, Dresden), Jana Jürß (Schriftstellerin), Bürgermeister Franz Bittner, Björn Thümler (Landtag Niedersachsen), Verleger Alfred Büngen und Bücherwochen-Organisator Reinhard Rakow.

Die Jury hat sich darauf verständigt, neben dem Hauptpreis für den „Besten Beitrag“ Sonderpreise für Lyrik und für Nachwuchsautoren zu vergeben. Die Preise sind mit insgesamt 2500 Euro dotiert und gehen an Autoren aus der gesamten Bundesrepublik. Einer wird laut Reinhard Rakow an einen Autor aus der Region vergeben.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Gäste können sich auf einen Vormittag mit spannenden und berührenden Lesungen freuen. Der Eintritt ist frei.

Frage: Sie treten gemeinsam mit der Pianistin Nina Tichmann auf, was erwartet das Publikum?

Hoger: Wir haben uns bewusst kein Weihnachtsprogramm überlegt. Das wollten wir beide nicht, auch wenn es ja durchaus in die Zeit passt. Aber die Weihnachtsgeschichte erzählt im Moment jeder und etwas anderes ist auch mal ganz schön. Wir haben uns deshalb für drei Frauengeschichten entschieden, die ganz unterschiedlich, aber jede für sich ganz wunderbar sind – „Kuriose Liebesgeschichten“ eben. Und Nina ist eine wunderbare, wirklich große Pianistin. Sie wird unter anderem Schumann spielen. Auf das Ende dürfen die Zuhörer übrigens gespannt sein. Wir haben uns nämlich noch nicht entschieden, ob wir den Abend lustig oder ernst enden lassen wollen. Das werden wir uns dann am Sonntag in der Pause überlegen.

Frage: Wonach haben Sie die Geschichten, die Sie vortragen, ausgewählt?

Hoger: Wissen Sie, ich möchte nichts lesen, das mir nicht gefällt. Und es sollte eine Thematik geben, Frauen und Liebe. Deshalb habe ich mich für eine leicht frivole Geschichte von Balsac entschieden. Dann lese ich eine wunderbare Erzählung von Tanja Blixen und eine von Robert Walser. Die ist übrigens meine Lieblingsgeschichte.

Frage: Welche Erinnerungen haben Sie an Ihre bisherigen Auftritte bei den Berner Bücherwochen?

Hoger: Es war jedes Mal sehr schön. In der Kirche herrscht eine gemütliche Stimmung und es ist ein kleiner Zuhörerkreis, so dass es gemütlich ist. Das Problem mit Lesungen in Kirchen im Winter ist nur, dass es kalt sein kann. Das ist bei unserem Programm natürlich besonders für Nina Tichmann und ihren Flügel schwierig, der klingt bei Kälte einfach nicht. Aber man hat uns versprochen, dass es warm sein wird und darauf hoffe ich (lacht).

Frage: Der Termin der Lesung liegt ja nun kurz vor Weihnachten. Wie haben Sie es geschafft, ihn in dieser stressigen Zeit noch unterzubringen?

Hoger: Keine Ahnung (lacht). Und am Sonntag wird es dann auch noch stressig, weil ich nach der Lesung noch gern etwas mit Nina Tichmann zusammen sitzen möchte. Mal sehen, wie das Wetter ist, vielleicht übernachte ich auch einfach hier. Aber ab 23. Dezember ist dann ja auf jeden Fall erst mal Ruhe. Dann kann ich mich ums Einkaufen, Kochen und um meine Freunde kümmern.

Frage: Wie halten Sie es mit Geschenken, haben Sie da schon alle beisammen?

Hoger: Ach, da schenken wir uns nur kleine Dinge. Wir sind ja mittlerweile schon groß, da ist das nicht mehr so wichtig.

Frage: Was bedeutet Weihnachten für Sie?

Hoger: Ich hatte schon als Kind ganz wunderbare Weihnachten, ebenso wie meine Tochter. Ich bin jetzt nicht so gläubig, aber trotzdem hat man Weihnachten ein besonderes Gefühl und freut sich über das Zusammensein mit Familie und Freunden.

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