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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Küstenschutz: Fünf Jahre wird am Deich gebaut

03.05.2016

Berne In der nächsten Woche wird mit vorbereitenden Arbeiten für den letzten Abschnitt der Berner Deicherhöhung begonnen. Doch bevor der Deich zwischen der Bundesstraße 74 in Weserdeich und der nördlichen Gemeindegrenze um bis zu 80 Zentimeter erhöht wird, werde zunächst außendeichs eine Baustraße für die schweren Kleitransporte gebaut, hieß es jetzt im Melkhus Ohrt, wo Karin Schumacher die Gäste der Informationsveranstaltung mit leckeren Milchshakes versorgte.

Cord Hartjen vom 1. Oldenburgischen Deichband, Florian Richter vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) als Planer und Bauleiter der Deichbaumaßnahme und Rüdiger Wilken, Geschäftsführer der Wasser- und Bodenverbände in Brake, standen Rede und Antwort.

Fünf Jahre wird es voraussichtlich bis zur endgültigen Fertigstellung des 4,5 Kilometer langen Abschnitts dauern. Nur die Hochwassermauer in Bardenfleth müsse dann noch fertiggestellt werden, damit Berne für mindestens 20 Jahre vor den Weserfluten geschützt ist, erklärte Hartjen. In diesem Jahr werde wegen der notwendigen Vorarbeiten aber noch nicht am Deich gebaut.

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30 Hektar der rund 80 Hektar großen Fläche des Ruschsands hatte der Deichband im Vorfeld für den nötigen Kleiabbau erworben. Rund 220 000 Kubikmeter Erde werden bis zu einer maximalen Abbautiefe von zwei Metern entnommen, sagte Richter. Er wies darauf hin, dass diese Maßnahme später das FFH-Gebiet aufwerten wird, ging auf das Verlegen des Sommerdeichs ein und erläuterte die im nördlichen Bereich nötige Drainage, die aufgrund des hohen Grundwasserspiegels in den neuen Deich eingearbeitet werden soll.

Die Y-Deichdrift, die im Neubau besonders kostenintensiv sei, werde an fast derselben Stelle genauso wieder hergestellt wie die Drift gegenüber dem Melkhus oder die vorhandenen Deichtreppen. Und auch an der Linienführung, die mit einer 3,5 Meter breiten Berme eher etwas Richtung Weser geht, werde sich kaum etwas ändern.

Mit der gründlichen Beweisaufnahme eines neutralen Gutachters werden im Vorfeld die Häuser in Deichnähe unter die Lupe genommen. Den Bewohnern soll mit dieser Bestandsaufnahme ermöglicht werden, gegebenenfalls Schadensersatz zu erhalten, versicherten Hartjen und Richter. Auf das befürchtete Versanden der Entwässerungsbauwerke auf dem Ruschsand wurde in der Fragestunde ebenso eingegangen wie auf Unklarheiten zur bestehenden Spundwand, die um zwei Meter gekürzt werden soll.

Ein Radweg wie am Warflether Deich wird die später mit einer Betondecke versehene Schotter-Baustraße in diesem Bereich allerdings nicht sein, sondern weiterhin Weidefläche.

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