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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

„help For Happiness“: Geld aus Förderpreis für gute Sache angelegt

11.06.2014

Brake Als der Anruf bei ihm einging, sei er sprachlos gewesen, „komplett überwältigt“, gesteht Aaron Betke. der 16-Jährige gehört zu der Gruppe „Help for Happiness“. Zusammen mit sieben anderen Jugendlichen schenkt er einen Teil seiner Freizeit Senioren (die NWZ  berichtete). Für ihr großes Engagement sind die jungen Leute jetzt mit dem Förderpreis der Johann-Büntig-Stiftung ausgezeichnet worden. Mit den jungen Preisträgern freut sich auch Karin Schelling-Carstens von der Diakonie, an deren Tür die Jugendlichen im Herbst 2012 geklopft hatten – einfach aus der Motivation heraus, Gutes zu tun.

Neben einer schweren Medaille konnten die Mitglieder von „Help for Happiness“ bei der Preisverleihung in Nortmoor bei Leer auch 5000 Euro entgegennehmen. Die jungen Leute haben für das Geld jetzt einen sehr guten Verwendungszweck gefunden. Zu ihren Schützlingen gehört der im Christophorushaus lebende Karl-Heinz Dickmanns, dem infolge einer Krebserkrankung der Kehlkopf operativ entfernt werden musste. Einen großen Teil ihres Preisgeldes haben die Jugendlichen nun genutzt, um für den Senior eine neue Sprechhilfe anzuschaffen. Damit wird sich Karl-Heinz Dickmanns künftig besser verständigen können. Klar, dass die Freude bei ihm riesengroß war.

Von dem verbliebenen Geld wollen sich die Jugendlichen einheitliche T-Shirts anschaffen und Werbemaßnahmen finanzieren. Denn: „Help for Happiness“ benötigt dringend neue Mitglieder.

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Die acht jungen Leute, die der Gruppe angehören, betreuen zurzeit fünf Seniorinnen und Senioren. „Mehr ist nicht zu schaffen“, bedauert die 16-jährige Kim Gloystein. Doch mehr wäre gut, denn Karin Schelling-Carstens führt bereits eine Warteliste, auf die sich Senioren haben setzen lassen, die ebenfalls gerne regelmäßig Besuch von den jungen Leuten haben möchten.

Kim denkt auch daran, wie es weitergehen soll, wenn sie und ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter in wenigen Jahren mit der Schule fertig sind und Brake womöglich verlassen. „Wenn wir keine Nachfolger finden, müsste das Projekt beendet werden. Das wäre sehr schade“, ergänzt die 15-jährige Lotta Mannagottera. Damit das nicht passiert, wollen die Jugendlichen nun Konfirmandengruppen besuchen und dort für ihre gute Sache die Werbetrommel rühren.

Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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